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Ab dem 28. März öffnet der Bereich „Barockes Spiel“ und entführt in die Welt des höfischen Vergnügens. Ein besonderes Highlight ist ein neu erworbenes Ölgemälde von Johann Alexander Thiele.
Die Winterruhe im Pillnitzer Schlossmuseum wurde genutzt und die Dauerausstellung erweitert. Der erste Bereich „Barockes Spiel – Prunk, Vergnügen und Inszenierung“ öffnet ab Samstag, 28. März, und präsentiert die höfische Spielkultur in Pillnitz. Im Mittelpunkt steht ein neu erworbenes, dem königlichen Hofmaler Johann Alexander Thiele zugeschriebenes Ölgemälde. Es zeigt eine weitläufige Spielszenerie im Jahr 1725 und bildet die Grundlage für eine moderne, interaktive Ausstellungsgestaltung. Anhand des Gemäldes werden Pillnitzer Spielanlagen, Spielareale und Spielgebäude in Verbindung mit der höfischen Dramaturgie des barocken Spiels gebracht. Ein weiterer Ausstellungsraum widmet sich unter dem Motto „Status: Pillnitz“ der historischen Postkarte als Vorläufer heutiger sozialer Medien. Was mittlerweile antiquiert daherkommt und nur noch selten verschickt wird, war vor 130 Jahren der wohl trendigste interpersonelle Kommunikationskanal mit höchsten Nutzerzahlen. (ug)





