Besser Gespräche als Streit

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Lebensweisheiten von Freibergern aus aller Welt haben die Vereine "Epi-Zentrum" und "Handlungsnetz" gesammelt. "Freie Presse" stellt die Menschen dahinter vor.

Freiberg.

Martina Ebert ist 76, wurde in Erlbach geboren und lebt seit 2017 in Freiberg. Im Berufsleben arbeitete sie zunächst in der Textilindustrie und führte dann mit ihrem Mann einen Handwerksbetrieb in Oelsnitz im Erzgebirge.

Freie Presse: Warum sind Sie nach Freiberg gekommen?

Martina Ebert: Meine Tochter, mein Schwiegersohn und Enkel leben hier in der Nähe. Mein Mann ist früh verstorben, und es kann ja sein, dass ich mal Hilfe brauche.

Was ist Ihr Lieblingsort in Freiberg?

Wie in jeder Altstadt gibt es hier schöne und weniger schöne Ecken. Ich gehe gern in der Umgebung spazieren, fahre auch mit dem Fahrrad und gehe in den Wald Pilze suchen. Außerdem pflege ich ein kleines Gemeinschaftsbeet im Gemeinschaftsgarten des Nabu. Es gefällt mir hier, aber ich vermisse auch meine Bekannten aus Oelsnitz. Wir haben uns getroffen, viel gelacht, sind früher auch zum Tanz gegangen. In Freiberg scheinen die Menschen oft ein bisschen reserviert. Das kann man aber nicht verallgemeinern.

Woher kennen Sie die Spruchweisheit?

Von meiner Oma. Früher hatten die alten Leute ja für alles einen Spruch! Ich finde, er passt ganz gut in die Zeit. Auch bei der Corona-Politik können es die Politiker nicht allen recht machen. Unterschiedliche Meinungen müssen aber nicht zum Streit führen. Gespräche sind wichtig.

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