Brander OB widerspricht Stadtrat

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Brand-Erbisdorf.

Der Stadtrat Brand-Erbisdorf hatte in seiner jüngsten Sitzung im Juli beschlossen, etwa 60.000 Euro außerplanmäßig für das Wohngebiet Kastanienallee in Langenau auszugeben. Das Geld wird benötigt, um in dem Gebiet Gehweg, Wendehammer und Straßenlicht zu bauen. Weitere etwa 100.000 Euro sind dafür im Haushalt eingestellt. Stadtrat Frank Gleißner (CDU) hatte kritisiert, dass es bereits 2015 einen CDU-Antrag im Stadtrat gegeben habe, 32.000 Euro aus einem städtischen Grundstücksverkauf für die Baumaßnahme zu verwenden, die dadurch nach seinen Worten kostengünstiger gewesen sei. Dem widerspricht der Brand-Erbisdorfer Oberbürgermeister Martin Antonow (parteilos). Im Februar 2015 sei kein CDU-Antrag zum Thema im Stadtrat gestellt worden, der Antrag sei damals von Stadtrat Gleißner gekommen. "Damals lehnte der Stadtrat knapp mehrheitlich die außerplanmäßige Mittelverwendung ab, zumal die Maßnahme selbst keinen planerischen Vorlauf hatte", erklärt der OB. Zudem wären nach seinen Worten "die 32.000 Euro lediglich das (teilweise) ,Startgeld' für den Maßnahmebeginn" gewesen. Erst jetzt seien alle Parzellen im Wohngebiet veräußert und nahezu komplett bebaut, weshalb laut OB die Baumaßnahme sinnvoll und notwendig sei. (ar)

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