Freiberger Kinopolis leuchtet

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Freiberg.

Punkt 19 Uhr gingen am Sonntagabend im Freiberger Kinopolis, Mittelsachsens größtem Lichtspielhaus, für eine Stunde die Lichter an. Allerdings nicht, um Gäste zum Besuch eines der Filmsäle einzuladen, damit sie sich dort einen aktuellen Blockbuster anschauen konnten. Diese Nutzung bleibt nach wie vor aufgrund der Corona-Schutzverordnungen untersagt. Das Kino und sein Betreiber Thomas Erler nahmen aber an einer bundesweiten Aktion von rund 300 Filmtheatern teil, mit denen am Vorabend von Deutschlands bedeutendstem Spielfilm-Festival, der Berlinale, auf die Situation der Kinos in der Corona-Pandemie hingewiesen werden soll

Seit mehreren Monaten stehen die Projektoren still. Ein unhaltbarer Zustand, der das Kino als kulturelle Institution bedrohe, findet auch Thomas Erler. Dieser hatte nicht nur dazu eingeladen, gemeinsam am Kino Solidarität zu zeigen, sondern er bot darüber hinaus noch einen To-Go-Verkauf an. Von Anfang an gab es einen großen Ansturm. Die Warteschlange zog sich an dem gesamten Gebäude entlang. Die meisten Kunden sagten, dass sie vor allem ihre Solidarität mit dem Kino zum Ausdruck bringen wollten. (wjo)

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