Dialog zum dreitägigen Lokaljournalismus-Forum 2025 in Chemnitz: Bürger konnten zum Meinungsaustausch mit ihrer Lokalzeitung kommen und machten davon eifrig Gebrauch.
Dialog zum dreitägigen Lokaljournalismus-Forum 2025 in Chemnitz: Bürger konnten zum Meinungsaustausch mit ihrer Lokalzeitung kommen und machten davon eifrig Gebrauch. Foto: Ulf Dahl/Archiv
Freiberg
„Freie Presse“ sucht beim Stammtisch in Freiberg das Gespräch mit Lesern

Freie Presse auf Google News folgen

Welche Themen kommen zu kurz, was interessiert die Region, wie entsteht eigentlich Zeitung? Beim Leserstammtisch zum Tag des Lokaljournalismus will die „Freie Presse“ darüber mit ihren Lesern sprechen.

Freiberg.

Am 5. Mai sitzt die „Freie Presse“ mit ihren Lesern an einem Tisch. Zum bundesweiten Tag des Lokaljournalismus lädt die Zeitung in Freiberg zum Leserstammtisch ein. In lockerer Runde wollen Chefredaktion, Reporterinnen und Reporter sowie weitere Mitarbeiter mit Menschen aus der Region ins Gespräch kommen: Welche Themen bewegen sie? Worüber sollte die Zeitung häufiger berichten? Und was wollten Leserinnen und Leser schon immer über Redaktion und Zeitungsherstellung wissen?

Der Stammtisch gibt Raum für Fragen, Kritik und Anregungen. Er ermöglicht direkten Austausch und das Gespräch auf Augenhöhe in offener Runde. Die „Freie Presse“ greift damit den Gedanken des bundesweiten Aktionstages auf, der die Bedeutung des Lokaljournalismus stärker ins Bewusstsein rücken und Austausch fördern will. Der Tag des Lokaljournalismus 2026 ist eine Initiative von Medienhäusern und Agenturen. Schirmherrin für den Zusammenschluss von 30 regionalen Zeitungsverlagen ist die Deutsche Unesco-Kommission.

Lokaljournalismus erklärt Entscheidungen

Die Initiatoren werben dafür, den Wert lokaler Berichterstattung sichtbarer zu machen. Lokaljournalismus schafft Vertrauen, gibt Orientierung und hält Menschen vor Ort über Entwicklungen in Politik, Gesellschaft, Kultur und Alltag auf dem Laufenden. Er macht Entscheidungen in Gemeinden, Schulen, Vereinen und Stadträten nachvollziehbar, ordnet Debatten ein und lebt davon, nah an den Menschen zu sein. Genau dafür soll der Stammtisch in der Pressetonne stehen: zuhören, nachfragen, erklären und erfahren, was Leserinnen und Leser von ihrer Zeitung erwarten.

Begrenzte Platzzahl in der Pressetonne

Wer dabei sein möchte, kann sich über das Onlineportal der „Freien Presse“ anmelden. Weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Sie ist bis zum 29. April, 18 Uhr, möglich unter Angabe des Namens, der Telefonnummer und E-Mailadresse unter www.freiepresse.de/leser-stammtisch.

Wenn Sie unter den Teilnehmern sein sollten, erhalten Sie am 30. April eine Teilnahmebestätigung. Teilnehmer der Leserdebatte können sich vorab das Pressehaus am Obermarkt anschauen - Interessenten vermerken dies auf dem Anmeldeportal. (grit)

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