Justiz geht in Freiberg gegen Nazi-Parolen vor

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Das Amtsgericht Freiberg hat einen 19-Jährigen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verurteilt. Dem Angeklagten mit deutscher Staatsangehörigkeit war vorgeworfen worden, am 15.Oktober 2021 laut hörbar in Freiberg auf der Johann-Sebastian-Bach-Straße die Parole "Sieg Heil" gerufen zu haben. Er wurde beauflagt, einen Geldbetrag von 400 Euro an den Tierschutzverein zu zahlen.

Wegen ähnlicher Vergehen war ebenfalls in der vorigen Woche am Freiberger Amtsgericht auch ein Prozess gegen einen 54-jährigen Deutschen eröffnet worden. Er soll im Juli 2021 in Flöha gegenüber seiner Nachbarin "Heil Hitler" und "Sieg Heil" und "ich würde dir gerne mal den Schädel einschlagen", geäußert haben. Dem Angeklagten werden neben weiteren ähnlichen Beleidigungen und Bedrohungen auch zwei Schwarzfahrten im Oktober 2021 angelastet. Die Verhandlung wird am Donnerstag fortgesetzt. (jan)

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