Lkw zwischen Rechenberg und Bienenmühle umgekippt - Fahrer schwer verletzt

Die Staatsstraße 185 war bis Dienstagmittag gesperrt. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehr als 300.000 Euro. Inzwischen wurde der Laster abtransportiert.

Rechenberg-Bienenmühle.

Am Dienstag, gegen 8.15 Uhr, ist ein Lkw auf der Muldentalstraße zwischen Rechenberg und Bienenmühle gegen einen Baum gefahren und umgekippt. Laut Polizei wurde der Fahrer schwer verletzt, und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden.

Stephan Dittrich vom Wasserzweckverband Freiberg, zu dem der verunfallte Schlammsaugwagen gehört, beziffert den Schaden auf mindestens 300.000 Euro. Laut ihm war das Fahrzeug auf dem Weg zur Kläranlage in Holzhau, wollte diese leeren und den Klärschlamm anschließend nach Lichtenberg zur Entsorgung bringen. Das Fahrzeug kam aus noch ungeklärter Ursachen von der Fahrbahn ab und streifte drei Bäume. Einer der Bäume stürzte dadurch aufs Fahrerhaus. Der Lkw kippte um, prallte gegen einen vierten Baum und blieb anschließend quer über der Straße liegen. Die Feuerwehr musste den schwerverletzten Fahrer aus dem Wagen befreien.

Die Staatsstraße 185 war bis zum frühen Dienstagabend in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Laut Bergungsleiter Axel Fröhlich gestaltete sich die Bergung schwierig; die Vorderachse des Lkw sei herausgerissen, wodurch der Laster schwer zu fixieren sei. Dennoch konnte der Lkw am Dienstagnachmittag abtransportiert werden. Da noch das Erdreich wegen ausgelaufener Betriebsstoffe abgetragen werden muss, wird es in den kommenden Tagen immer wieder Sperrungen geben, sagt André Kaiser, Pressesprecher des Landratsamtes. 50 Feuerwehrleute waren zeitweise vor Ort. (el/mer/jan/lasc)

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Im Video erklärt Stephan Dittrich, Sachgebietsleiter beim Wasserzweckverband Freiberg, wie es zum Unfall kam.


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