Nach Brand in Freiberger Altstadt: Einsatzkräfte finden Leiche

Freiberg.

Bei dem schweren Brand in der Freiberger Altstadt ist eine Person ums Leben gekommen. Polizisten fanden am Sonntagmittag in der Brandruine der Akademiestraße 5 eine Leiche. Ob es sich dabei um die vermisste und einzige Bewohnerin des Hauses, eine 74-jährige Seniorin, handelt, müssten rechtsmedizinische Untersuchungen klären, teilte Polizeisprecher Andrzej Rydzik mit. Die Löscharbeiten am gegen 2.30 Uhr in Brand geratenen Reihenhaus sind seitens der Feuerwehr abgeschlossen. Ein durch die Stadtverwaltung beauftragter Statiker prüft indes das Brandobjekt. Da das Haus zum Teil einsturzgefährdet ist, müssen nunmehr Sicherungsmaßnahmen mit schwerer Technik getroffen werden. Zur Höhe des Schadens und zur Brandursache liegen derzeit noch keine Informationen vor. 

Oberbürgermeister Sven Krüger, der selbst ab 5 Uhr vor Ort war, dankte den Einsatzkräften von Feuerwehr für ihre sehr professionelle Arbeit. "Sie haben einen tollen Job gemacht und verhindert, dass noch schlimmeres passiert ist." Evakuiert werden mussten sieben Bewohner des Nachbarhauses Akademiestraße 3. Sie wurden in der Nacht vom DRK betreut und sind inzwischen bei Bekannten oder Verwandten untergekommen. Die Stadt habe ihnen laut OB zudem angeboten, sich Zimmer in einer Pension zu nehmen. Die Kosten würde die Stadtverwaltung übernehmen. Beschädigt worden ist zudem das Dach des Stadtarchivs, das sich im Gebäude Akademiestraße 7 befindet. "Der Bestand des Archivs hat zum Glück keinen Schaden genommen", erklärte OB Krüger.

Die Löscharbeiten am in der Nacht aus noch unklarer Ursache in Brand geratenen Altstadt-Reihenhaus in der Akademiestraße konnten seitens der Feuerwehr nunmehr abgeschlossen werden. Ein durch die Stadtverwaltung beauftragter Statiker prüfte indes das Brandobjekt. Da das Haus zum Teil einsturzgefährdet ist, müssen nunmehr Sicherungsmaßnahmen mit schwerer Technik getroffen werden. Polizisten fanden am Mittag in der Brandruine eine Leiche. Ob es sich dabei um die vermisste und einzige Bewohnerin (74) des Hauses handelt, müssen abschließend rechtsmedizinische Untersuchungen klären. Die sieben Bewohner des benachbarten Wohnhauses sind derweil anderswo untergebracht. Sie können vorerst nicht zurück in ihre Wohnungen. Die Akademiestraße bleibt bis auf weiteres gesperrt.

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