Der Sitz der Saxonia-Freiberg-Stiftung an der Chemnitzer Straße 8. Hier finden die Vorträge des Altertumsvereins statt.
Der Sitz der Saxonia-Freiberg-Stiftung an der Chemnitzer Straße 8. Hier finden die Vorträge des Altertumsvereins statt. Bild: Wieland Josch
Freiberg
Vortrag: Wie ein Professor für Hüttenchemie und ein Edelsteininspektor zwischen 1800 und 1810 das Wetter in Freiberg beobachteten

Am 15. Januar startet der Freiberger Altertumsverein ins neue Vortragsjahr. Veranstaltungsbeginn ist neuerdings 20 Uhr.

Freiberg.

Am Mittwoch, 15. Januar, startet der Freiberger Altertumsverein zum Thema „Die Freiberger Wetterbeobachtungen von Wilhelm Lampadius und Christian August Siegfried Hoffmann 1800 bis 1810“ ins neue Vortragsjahr. Beginn ist 20 Uhr in der Knappenstube der Saxonia-Freiberg-Stiftung, Chemnitzer Straße 8. Der Eintritt ist frei. Referent ist Dr. Ulrich Thiel, Vorstandsmitglied des Altertumsvereins. Zur Ankündigung heißt es: „Der vielseitig interessierte und praxisorientierte Professor für Hüttenchemie, Wilhelm August Lampadius, begann ausgangs des Jahres 1799 Wetterbeobachtungen in Freiberg anzustellen. Dabei ging er sehr engagiert an seinen Beobachtungsgegenstand heran und bestimmte täglich drei bis vier Mal Temperatur, Luftdruck, Windrichtung und -stärke sowie weitere Erscheinungen. Er bediente sich moderner Messinstrumente und nutzte internationale wissenschaftliche Erkenntnisse. Die Messergebnisse veröffentlichte er in den „Freiberger Gemeinnützigen Nachrichten“, versehen mit zusätzlichen Erläuterungen. Ab 1802 führte der sächsische Edelsteininspektor Christian August Siegfried Hoffmann die Messungen bis 1810 fort. Damit dürften Lampadius und Hoffmann die ersten in Sachsen gewesen sein, die mit dieser Intensität eine große Fülle an interessantem Datenmaterial zum örtlichen Wetter zusammentrugen.“ (fp)

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