Waldbad: Erneut Kampfmittel gesprengt

Freiberg.

Erneut sind am Donnerstag Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gelände des Waldbades in Freiberg gesprengt worden. Wie aus einer Mitteilung der Polizeiverwaltung hervorgeht, wurden eine Sprenggranate und ein Granatenstück mit Kopfzünder auf diese Weise unschädlich gemacht.

Das Waldbad-Areal wird seit dem Frühjahr 2018 von einer Spezialfirma systematisch nach Kampfmitteln abgesucht und beräumt, nachdem Kriegsmunition entdeckt worden war. In diesem Jahr waren bereits im März und im Oktober zwei Sprengungen von nichttransportfähigen Kampfmitteln notwendig geworden. Geplant ist, auf dem Gelände des Waldbades bis Ende des Jahres mit der Beseitigung der Kampfmittel fertig zu sein. Wie oft noch gesprengt werden muss, konnte Daniel Großer-Scholz vom sächsischen Kampfmittelbeseitigungsdienst im Oktober allerdings noch nicht sagen: "Das wäre ein Blick in die Kristallkugel." (lasc)

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