Vernebelt Korpsgeist der Polizei den Blick auf schwarze Schafe?

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Trotz 377 Verdachtsfällen sieht Bundesinnenminister Seehofer kein strukturelles Extremismusproblem in Reihen der Polizei oder der Dienste. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter empfindet das anders.


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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    6
    Haju
    07.10.2020

    Die Kampagne dürfte der gewaltbereiten Antifa und den Clanstrukturen gefallen. Aber wie sagte schon Alexander Solschenizyn: ""Ein marxistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert."

  • 13
    8
    censor
    06.10.2020

    Wenn man bedenkt, welche Aufgaben die Polizei an der Basis zu erfüllen hat und welchen Repressalien aus Teilen der Gesellschaft sie ausgesetzt wird, ist ein gewisser "Korpsgeist" wohl vonnöten, um diesen Job überhaupt zu bewältigen.

    Es wird ja so gut wie nie detailiert beschrieben, welche "rechtsextremistischen" oder "ausländerfeindlichen" bzw "rassistischen" Äußerungen in concreto geäußert oder geteilt wurden.

    Immer sind es Allgemeinplätze zu "Umtrieben" in privaten Chatgruppen usw.

    Unsere Gesellschaft ist seit Jahren schweren Verwerfungen ausgesetzt, welche die innere Sicherheit bedrohen und für die Herr Seehofer, als er noch Ministerpräsident Bayerns war, drastische Worte in Richtung Berlin fand.

    Dem sieht sich heute eine Polizei gegenüber, die von der Belegschaft her vorher massiv gekürzt und damit geschwächt, aber deren Aufgabenbereich sich ebenso massiv vergrößert hat wie die damit verbundenen Probleme.

    Es bringt überhaupt nichts, Extremismus in der Polizei zu beklagen und gleichzeitig die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass er entsteht.

    Extremismus hat immer einen Nährboden: und der lautet: gesellschaftliche Schieflage und Fehlentwicklung.
    Dafür kann die Polizei nichts, aber die Politik sehr wohl.
    (Unsere Gesellschaft wird sich drastisch verändern, und ich freu mich drauf" KGE)