Panorama
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Lässt sich die Auswirkung der Dürrejahre 2019 und 2020 auf den CO2-Gehalt der Atmosphäre und den Meeresspiegel beziffern? Man kennt ja noch die Satellitenfotos, auf denen fast ganz Europa in braun statt grün aufgrund der Dürre zu sehen war. Auch der Dürremonitor zeigt ja ein gewaltiges Wasserdefizit auf der Landmasse an. Dieses Wasser ist ja sicher im Meer verblieben. Lassen sich diese Wassermengen beziffern und deren Anteil am steigenden Meeresspiegel? Auch aufgrund der Dürre und damit fehlender Vegetation wurde ja entsprechend weniger CO2 gebunden. Lässt sich auch dieser Effekt messen? (Diese Frage hat Thomas Bräunlich aus Hohenstein-Ernstthal gestellt.)
Wie Andreas Marx vom Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung erklärt, bedeutet der Regenmangel in einem bestimmten Landstrich nicht, dass es weltweit weniger geregnet hätte. "Wenn in Deutschland weniger Wasser fällt, wird es eben irgendwo anders in größerem Umfang fallen", so der Klimaforscher. Die globale Luftfeuchtigkeit bleibt...
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