Der 73-jährige Rolf Knoll engagiert sich seit mehr als 30 Jahren in der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS). Der Verein setzt sich für eine Selbstbestimmung am Lebensende ein, vermittelt auch den Kontakt zu Ärzten, die Hilfe beim Freitod leisten. Er hat rund 28.000 Mitglieder.
Der 73-jährige Rolf Knoll engagiert sich seit mehr als 30 Jahren in der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS). Der Verein setzt sich für eine Selbstbestimmung am Lebensende ein, vermittelt auch den Kontakt zu Ärzten, die Hilfe beim Freitod leisten. Er hat rund 28.000 Mitglieder. Bild: Thomas Kretschel
Panorama
Seit 2020 können Sterbehilfevereine legal arbeiten - Ein Zwickauer begleitet Menschen, die ihr Leben beenden möchten

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Der Zwickauer Rolf Knoll setzt sich dafür ein, dass Schwerkranke selbstbestimmt ihr Leben beenden können. Seit das Verbot der Suizidbeihilfe gekippt wurde, weiten Sterbehilfevereine ihre Tätigkeiten aus. Doch es könnten neue Beschränkungen kommen.

Draußen ist es mittlerweile dunkel. Frank schließt die Balkontür und zieht die Vorhänge in seiner Wohnung am Dresdner Stadtrand zu. Dann setzt er sich zu seiner Schwester Rita an den Küchentisch. Eine kleine Lampe spendet den beiden Licht. Es ist still, nur die Geräusche aus den Nachbarwohnungen dringen durch die Wände. Es ist der Abend im...
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