Wie gehe ich mit Impfskeptikern um, Frau Lamberty?

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Die Sozialpsychologin Pia Lamberty über Verschwörungstheorien, ihre Ursachen und wie man sein Gegenüber vom Impfen überzeugen kann.

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2929 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    9
    Mehrdenker
    26.08.2021

    Eine sehr erfrischende Diskussion. Und man versetze sich nun einmal in die Position der politischen Entscheidungsträger, die all die aufgezeigten Argumente nicht nur kennen sollen, sondern eine ENTSCHEIDUNG treffen sollen was richtig und angemessen ist. Gar nicht so einfach für "die da oben", was?
    Es gibt hier kein Schwarz oder Weiß. Und jede Seite hat ernsthafte Argumente vorzubringen.
    Vielleicht sollten jene, die so viel Wert auf ihre Freiheit und persönliche Entscheidung legen, darüber nachdenken, dass sie im Ernstfall auf die Solidarität aller in Form unseres Gesundheitssystems zurückgreifen. Und vielleicht reift dann die Erkenntnis, dass es eben nicht nur eine persönliche Entscheidung ist, sondern auch eine für die Gemeinschaft.
    Bleibt gesund!

  • 11
    15
    tbaukhage
    26.08.2021

    @KTreppil+Zeitungss: Daumen hoch!
    Die von manchem hier immer wieder eingeforderte Eigenverantwortung bei der Impfentscheidung (statt angeblicher staatlicher Bevormundung) schließt dann eben auch die eigenverantwortliche Übernahme der Folgen einer evtl. Covid-Erkrankung ein.

  • 18
    1
    KTreppil
    26.08.2021

    Zeitungss, gebe Ihnen recht, aber nicht so heftig. Nicht jeder Skeptiker ist Verweigerer, aber wer nicht geimpft ist, muss Konsequenzen kalkulieren und mit den Folgen leben. So wie es auch für jemand wäre, der nicht gegen Tetanus geimpft ist und sich verletzt hat. Glaubt und vertraut man der Argumentation, sollten Geimpfte nicht um ITS Plätze rangeln müssen und es sollte dennoch jeder medizinische Versorgung erhalten. So wie auch selbstverständlich Raucher bei Lungenkrebs behandelt werden. Die Politiker sollten einfach mal aufhören ständig hysterisch zu agieren. Der Mensch wird am ehesten durch gute Argumentation und spätestens durch Erfahrungen seine Meinung ändern. Nicht durch Zwang, Ausgrenzung oder gar Diskriminierung. Nicht nur Kinder neigen dazu, dann gerade und trotzig zu handeln.

  • 9
    8
    Hinterfragt
    26.08.2021

    "wenn immer noch geglaubt wird, dass nur offen sichtbar erkrankte Personen Überträger sein können"

    Eben! Auch die GEIMPFTEN können Überträger sein.
    Und das ist der Punkt.

    Da werden gesunde ungeimpfte Bürger benachteiligt wenn nicht sogar diskriminiert.
    Wenn ein Kneiper Andere wegen Hautfarbe, Glauben, sexueller Ausrichtung, ... nicht in seine Räume lässt, dann wird unmittelbar Diskriminierung geschrien.
    Wenn aber GESUNDE ungeimpfte Leute nicht rein dürfen, nennt man das plötzlich Hausrecht und ist richtig ...
    Wie hier mit diesen Leuten umgegangen werden soll ist einfach inakzeptabel.
    Da wird propagiert, dass es keine Pflicht gibt, drängt aber mit allen möglichen Mitteln und Knuten, Rechtseinschränkungen, dass sich der Bürger impfen lässt.
    Dann soll die Regierung die Sache ehrlicherweise beim Namen nennen, IMPFPFLICHT!

    Nebenbei, ich bin auch geimpft, allerdings bin ich mit dem Umgang mit den ungeimpften NICHT einverstanden.

    @Pixelghost, wir sind hier nicht in Florida!

  • 15
    20
    Zeitungss
    26.08.2021

    Wer eine Intensivstation mit seinen Einrichtungen vorzieht, wird unbedingt auf eine Impfung verzichten. Man sollte unbedingt solche Leute bei Bedarf dieser Einrichtung auch HINTEN einreihen, was man bei der Argumentation lautstark VORN einreihen sollte. Es geht hier um Verweigerer. Meine Sippe ist durchgeimpft, ohne jede Probleme, die Enkel haben die "Erste" weg, bisher alles ohne Nebenwirkungen.
    Wer sich verweigert, Kranke ausgeschlossen, soll es auch auskosten, wobei sich dann die Meinung schlagartig ändert. Ich plädiere in solchen Fällen auch für eine Kostenbeteiligung der Verweigerer, warum soll die Allgemeinheit dafür aufkommen, wenn es Möglichkeiten der Vorsorge gibt ???
    Rechts oben ist genug Platz, hilft allerdings nicht wirklich weiter.

  • 21
    7
    KTreppil
    26.08.2021

    Zu Beginn des Impfens war ich auch skeptisch. Inzwischen sind ein Großteil meiner Familie, Bekannte, Arbeitskoll. und auch ich vollst. geimpft. Alle leben noch, hatten teilweise heftige Nebenwirkungen, die aber längst abgeklungen sind, keiner war bisher infiziert, bzw. hatte Symptome, im übrigen werden wir an der Arbeitsstelle weiterhin regelmäßig getestet. Das reicht jetzt für mich erstmal als Datenlage. Inzwischen sind viel mehr geimpft, weltweit, in USA soll ein Impfstoff sogar reguläre Zulassung bekommen. Es gibt also schon mehr Sicherheit und Erfahrungen. Einzig bei der Impfung von Ki. und Jugendlichen scheint mir die Datenlage noch dünn und Grund zum Zweifel angebracht. Jedenfalls, die bisher ca 59% der Bevölkerung haben sich, wenn man manch Verschwörungstheorien glaubt, als Versuchskaninchen zur Verfügung gestellt?! Das sollte jeder Impfskeptiker mal be- u. überdenken. Aber weiter frei entschieden können, ohne Druck, wie diese unsägliche Briefaktion des SM im Erzgebirgskreis.

  • 27
    9
    Conny
    26.08.2021

    "...Oder schon mal einen Raucher mit Zigarette beim Rewe in der Schlange vor sich gehabt? ..."
    Nö, einen Covid19-Infektiösen aber auch nicht ...

    Damit erübrigt sich jede Diskussion hier ... wenn immer noch geglaubt wird, dass nur offen sichtbar erkrankte Personen Überträger sein können.
    Echt jetzt, Leute?

  • 11
    21
    Hinterfragt
    26.08.2021

    "...Oder schon mal einen Raucher mit Zigarette beim Rewe in der Schlange vor sich gehabt? ..."
    Nö, einen Covid19-Infektiösen aber auch nicht ...

    Es ging mir reinweg um die immer wieder "argumentative Zahl" der Toten für an, bzw. mit Covid19 gestorbenen.

  • 27
    11
    980448
    26.08.2021

    Es geht vielen offenbar gar nicht mehr um Impfungen und Schutzwirkungen, sondern nur um das eigene egoistische Image. Da werden inzwischen Aufkleber gegen Impfen verteilt, an denen man merkt, dass diese Leut tatsächlich überhaupt nicht den Sinn von Impfungen verstanden haben. Das Gerede vom eigenen Körper ist genau so strittig, weil man nicht auf einer einsamen Insel lebt, sondern nach wie vor in einer Gemeinschaft von unterschiedlichen Menschen und nur gegenseitige Schutzmechanismen wiederum allen helfen. Im Übrigen: Wenn man sich 1874 bereits den damaligen Impfgegnern mit tatsächlich viel risikovolleren Impfungen und Todesfällen als heute unterworfen hätte, gäbe es wahrscheinlich sogar noch die Pocken.

  • 21
    13
    Pixelghost
    26.08.2021

    @Hinterfragt:

    Quelle Welt.de: „Die Spitäler und Intensivstationen füllen sich immer mehr mit Menschen, die einen schweren Covid-Verlauf haben: In Florida sind rund 85 Prozent der Intensiv-Betten belegt. Viele der Patienten sind ungeimpft.“

    „Krematorien in Florida überfüllt: „Leichen stapeln sich bis zur Decke“
    07.27 Uhr: Die Delta-Variante hat die USA fest im Griff. Die Zahlen steigen rasant. Besonders betroffen ist dabei der US-Bundesstaat Florida. Hier wurde vergangene Woche mit 1486 Todesfällen der höchste Wert seit Beginn der Pandemie gemeldet.
    „Vergangene Woche starb in Florida alle sieben Minuten eine Person an Corona“, warnte der Epidemiologe Eric Feigl-Ding via Twitter.“

    Das sind ja alles nur ganz dünne Daten.

    Zum Rauchen: Weil das Einatmen des Nebenrauchs zu Krebs führen kann ist es in Gaststätten, öffentlichen Gebäuden, dem ÖPNV, der Bahn und Büros seit langem verboten.
    Den Rauchenden kann man sehen und einen Bogen drum machen…

  • 15
    12
    macxs
    26.08.2021

    @Hinterfragt: Hast Du schon mal davon gehört, dass es infolge von akuten Erkrankungen infolge des Rauchens zu einer Unterversorgung in KKH oder Intensivstationen gekommen ist?

    Du hast aber insofern Recht, dass Rauchen und Alkohol die Drogen mit dem höchsten gesellschaftlichen und ökonomischen Schaden sind, dabei andere aber verboten sind, die viel weniger schädlich sind.
    Darüber hinaus ist Werbung und der Verkauf an Personen unter 18 J durchaus verboten.

  • 22
    12
    cmi
    26.08.2021

    Respekt an die Redaktion ausgerechnet dieses kontroverse Thema für Diskussionen freizugeben, während man an anderer Stelle hier nicht mal die Neueröffnung eines Ladens kommentieren kann.

    Ich hätte mir beim Interview gewünscht, Beispiele für die Beratungsstellen mit zu erwähnen. (Am besten aufbereitet durch die Redaktion für die Region.)

    Ansonsten sind hier ja schon wieder diverse Argumente und Gegenargumente gebracht worden. Der typische Sachse ist halt eher stur und recht konservativ. Der gesunde Volkskörper (vor allem der freiheitlich-sächsische) hält das aus! Also die Krankheit. Gegen die Impfung hat er komischerweise keine Chance.

  • 33
    19
    Conny
    26.08.2021

    "Allein im Jahr 2018 starben rund 127 000 Menschen in Deutschland an den gesundheitlichen Folgen des Rauchens.
    Das Rauchen ist bis heute nicht verboten ... "

    Steckt ja auch nicht an.
    Und zumindest heute sorgt man im allgemeinen Umgang dafür, dass Raucher "Abstand halten" zu den Nichtrauchern.
    Oder schon mal einen Raucher mit Zigarette beim Rewe in der Schlange vor sich gehabt?

  • 22
    27
    Hinterfragt
    26.08.2021

    "...Sind 92000 Tote auch eine „dünne Datenlage? ..."

    Allein im Jahr 2018 starben rund 127 000 Menschen in Deutschland an den gesundheitlichen Folgen des Rauchens.
    Das Rauchen ist bis heute nicht verboten ...

  • 50
    31
    tbaukhage
    26.08.2021

    Ich hatte Ende 2020 eine Corona-Infektion. Ziemlich heftig, aber ohne Krankenhausaufenthalt. Habe heute noch mit den Nachwirkungen zu kämpfen (zb noch immer fehlender Geruchssinn). Eine solche Erkrankung muss ich nicht nocheinmal haben, deshalb bin ich inzwischen auch vollständig geimpft.
    Eine solche Erkrankung wünscht man auch niemand anderem. Wenn ich aber hier so den einen oder anderen Kommentar lese, beschleicht mich das Gefühl, dass ich über diesen Wunsch nocheinmal nachdenken sollte...

  • 35
    14
    OlafF
    26.08.2021

    Ich kenne viele Geimpfte, welche die Entscheidung der Ungeimpften akzeptieren und mindestens genauso viele welche die Entscheidung zur Impfung akzeptieren. Viele sind von der „ständigen Propaganda“ von Politik und Medien nicht begeistert.
    Sie sollte frei von Zwang und Bevormundung getroffen werden können ohne persönliche Nachteile für Geimpfte oder Ungeimpfte.
    „Resolution 2361 (2021) am 27. Januar von der Parlamentarischen Versammlung des Europarates:
    Darin heißt es an einer Stelle, die Mitgliedstaaten sollten „sicherstellen, dass Bürgerinnen und Bürger informiert werden, dass die Impfung NICHT verpflichtend ist und niemand politisch, sozial oder auf andere Weise unter Druck gesetzt wird, sich impfen zu lassen, wenn sie es nicht selbst möchten“. Im darauf folgenden Absatz steht zudem, die Staaten sollten „sicherstellen, dass niemand diskriminiert wird, weil er aufgrund von möglichen Gesundheitsrisiken oder weil er es nicht möchte, nicht geimpft wurde“!

  • 34
    12
    OlafF
    26.08.2021

    @Frau Lambarty: Ich gehörig zu den 78%, welche Corona nicht für Schwindel halten und kenne genug Geimpfte, welche angeben zu ihrer Entscheidung genötigt worden zu sein. Derzeit sind in je nach Zulassungsart bis zu 42.587 Medikamente in D zugelassen. Das Volumen des weltweiten Pharmamarktes belief sich im Jahr 2018 auf rund 1,2 Billionen US-Dollar.
    (Prophylaktische) Impfstoffe sind Arzneimittel die das Immunsystem zum Schutz vor Infektionskrankheiten aktivieren.
    Als Handlungshilfe, ob eine Impfung empfehlenswert ist kann man verschiedene Quellen nutzen. Studien sind genug auf dem Markt, auch darüber, inwiefern z.B. Geimpfte oder Genesene vor dem schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung geschützt sind oder welche Nebenwirkungen oder Langzeitfolgen von Impfungen bekannt sind.
    Die Entscheidung egal ob Zustimmung oder Ablehnung trifft letztendlich der gesunde Mensch und nicht diejenige, welche sich berufen fühlt andere davon zu überzeugen, dass Richtige zu tun.

  • 49
    18
    macxs
    26.08.2021

    @Lenki: Die Impfquote z. B. in Israel ist bei 60%, entspricht also ziemlich genau der von Deutschland aktuell.

    Die Impfung schützt aber vor einer Hospitalisierung. Siehe Texas, wo es in einigen Städten *keine* freien Intensivbetten mehr gibt. Wenn dort jemand angefahren wird, muss der erst in eine andere Stadt gefahren werden, wenn er bis dahin überlebt. Darum geht es!

  • 42
    22
    Conny
    26.08.2021

    "Welche Schutzwirkung hat die Impfung gegen die Delta-Mutation? Man schaue sich dazu die aktuelle Inzidenzen aus Israel, Island und den Seychellen an - alle Lander mit sehr hohen Impfquoten!"
    Ja, sehr guter Rat - die schaue man sich in der Tat mal an.
    Diejenigen, die sich nämlich dort aktuell zuhauf infizieren und die Krankenhäuser füllen, sind die jungen, ungeimpften, die ja alle soooo gesund waren und sich daher auch ohne Impfung für ungefährdet hielten.
    Hohe Impfquoten haben diese Länder bei den Älteren.
    Wobei - auch das ist längst nicht mehr so aktuell, Beispiel Israel 63% Geimpfte, zum Vergleich Deutschland 59%.

  • 54
    35
    neuhier
    26.08.2021

    @Lenki: "Welche Schutzwirkung hat die Impfung gegen die Delta-Mutation? "

    Ich kann Ihnen sagen, welche Schutzwirkung KEINE Impfung gegen die Delta-Variante hat: 0%

    Zudem sind schwerwiegende Nebenwirkungen der Impfung nachwievor extrem selten.

  • 38
    52
    himpel
    26.08.2021

    Bei Nebenwirkungen und im schlimmsten Fall Todesfällen wird ein Zusammenhang mit der Impfung generell infrage gestellt. Der Verband der Pathologen hatte der Bundesregierung empfohlen, alle Todesfälle, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung stehen zu obduzieren, um genau diesen Zusammenhang auszuschließen. Das wurde ignoriert.
    Es scheint viel einfacher, Kritiker als Verschwörer oder einfach dumm abzustempeln, als breit zu diskutieren.
    Das schafft kein Vertrauen sondern Skepsis.

  • 69
    32
    neuhier
    26.08.2021

    Solange Sätze wie dieser fallen "Wenn man nicht infektionös ist, hier sich gesund fühlt, an das bewährte eigene natürliche Immunsystem glaubt, braucht keine Verschwörungstheorie, um sich gegen Impfung auszusprechen. " (Echo1), die beweisen, dass manche bis heute nicht mal begriffen haben, dass eine Impfung gegen Krankheiten SCHÜTZT und sie nicht HEILT, ist Hopfen und Malz verloren. Bis zur Erkrankung mit Covid haben sich auch die bislang 92.000 Toten in Deutschland gesund gefühlt und haben sicher auch an ihr Immunsystem geglaubt.

  • 37
    53
    Lenki
    26.08.2021

    Welche Schutzwirkung hat die Impfung gegen die Delta-Mutation? Man schaue sich dazu die aktuelle Inzidenzen aus Israel, Island und den Seychellen an - alle Lander mit sehr hohen Impfquoten! Und dann soll man sich dem nicht geringen Risiko der Nebenwirkungen aussetzen?

  • 38
    45
    440214
    26.08.2021

    Zunächst wundert es mich, dass die Kommentare zu diesem Thema freigeschaltet wurden ...

    Zum Artikel: Warum sollten Skeptiker dieser Behandlung davon überzeugt werden sich mit mRNA-"Impfstoffen" vorsorglich gegen eine Infektion mit Coronaviren impfen zu lassen? Es handelt sich um die eigene Gesundheit und den eigenen Körper. Man darf doch das Recht voraussetzen, dass man sich vor einer vorsorglichen Behandlung gegen eine zu erwartende Erkrankung, eine eigene Risikobewertung und Abwägung vornehmen zu dürfen. Dieses Risiko einzuschätzen ist der Einzelne erstens nicht in der Lage, zweitens (da gebe ich den Vorkommentator recht) liegen zu wenige unabhängig Daten dazu vor und können zeitlich gesehen auch noch nicht vorliegen. Ich kenne inzwischen viele, die sich dieser Impfung unterzogen haben. Die Gründe sind frei Reisen zu können, Angst oder sie wurden überredet. Letztere bereuen Ihre Entscheidung zu meist.

    Ich habe meine Risikoabwägung getroffen.

  • 42
    53
    edila1942
    26.08.2021

    Ja, genau da liegt das Problem. Es wird viel darüber berichtet, dass Geimpfte einen leicheteren Krankheitsverlauf im Infektionsfall haben sollen. Das wird erwartet und vermutet. Langfristige Studien und Belege kann aber niemand vorweisen, weil dafür die Zeitspanne seit es die Impfung gibt einfach nicht ausreicht. Ansonsten bringt die Impfung offensichtlich wenige gesundheitliche Vorteile. Man kann sich auch als Geimpfter sowohl infizieren als auch das Virus weitergeben. Also stellt sich doch die berechtigte Frage, warum sich jemand impfen lassen sollte. Eine erhebliche Anzahl der Impfwilligen tun es doch nur um all das tun zu können, was die Politik eben nur Geimpften erlauben will. Das ist Impfzwang durch die Hintertür. Man könnte es auch Nötigung nennen. Und warum haben die Impfstoffe nur eine Notfallzulassung und die Hersteller sind von jeglicher Haftung für eventuell auftretende Impfschäden befreit ??? Das ist schon alles sehr zweifelhaft.

  • 57
    31
    Pixelghost
    26.08.2021

    Sind 92000 Tote auch eine „dünne Datenlage?

  • 61
    30
    Napp
    26.08.2021

    Nach hunderten Millionen verimpfter Dosen kann man nicht von dünner Datenlage sprechen. 98% der ICU-Patienten sind ungeimpft. Auf diesem Fakt sollte der intelligente Mensch seine Entscheidung gründen.

  • 50
    59
    Echo1
    26.08.2021

    Da nie ein öffentlicher und wissenschaftlicher Diskurs stattfand, also nie gegensätzliche Argumente zur Diskussion standen, immer nur die gleichen Wissenschaftler in den Medien waren, mussten viele Menschen ganz einfach skeptisch werden. Viele Geimpfte sind überhaupt nicht überzeugt vom Impfen. Sie wollten nur ihre Freiheit zurückgewinnen. Wenn man nicht infektionös ist, hier sich gesund fühlt, an das bewährte eigene natürliche Immunsystem glaubt, braucht keine Verschwörungstheorie, um sich gegen Impfung auszusprechen. Und das sollte man akzeptieren.

  • 76
    55
    462198
    26.08.2021

    Einen intelligenten Menschen, der sich aus den unterschiedlichsten Gründen nicht impfen lassen möchte, kann man nur mit Fakten überzeugen. Da ist die Datenlage aber im Moment sehr dünn, da viele Gegenargumente überhaupt nicht zur öffentlichen Diskussion stehen. Frau Lamberty kann hier leider nicht weiterhelfen, da sie selbst scheinbar eine sehr ideologische Denkweise besitzt. Genau der Vorwurf den sie Menschen macht, die sich im Moment nicht impfen lassen wollen.