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Wilde Wetter-Woche steht bevor: Hitze, Gewitter und Hagel - drohen auch Tornados?

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Die neue Woche wird warm bis heiß, bringt aber in Deutschland auch Unwetter mit sich – und sogar Tornados sind möglich.

Berlin/Chemnitz.

Das kündigt Wetterexperte Dominik Jung auf wetter.net an. Wobei auffällt: Die Republik ist diese Woche zweigeteilt. Während es in der Nordhälfte vergleichsweise ruhig bleibt. „Hier sind auch einzelne Schauer möglich“, so Jung, aber sehr wahrscheinlich keine Unwetter.

Starkregen: 50 bis 100 Liter pro Quadratmeter?

Ganz anders dahingehend das Bild in Süddeutschland. Da stehen etwa Starkregen, Sturmböen und Hagel ins Haus. Lokal könnten Gewitter heftig ausfallen, viel Regen mit sich bringen.

Wassermengen von 50 bis 100 Litern pro Quadratmeter seien möglich. Und damit nicht genug: „Auch die Bildung von Tornados ist bei dieser Wetterlage nicht ganz ausgeschlossen.“

Juni bislang sehr kalt

Nass und wechselhaft geht es laut Jung auch noch bis Anfang Juli weiter. „Eine stabile Sommerwetter-Phase ist da nicht zu erwarten, es gibt kein stabiles Hochdruck-Gebiet“, kündigt Jung an. Der Experte spricht von einem sehr kalten Juni 2024, die mittlere Temperatur liege bei 14,5 Grad.

Damit liege Deutschland derzeit im alten Klimamittel (1961-1990), weiche aber im Vergleich zum neuen Klimamittel (1991-2020) um -1,4 Grad ab. „Die erste Monatshälfte war eben in Deutschland deutlich kälter.“

Und richtig warm wird’s auf absehbare Zeit offenbar auch nicht: Die mittleren Werte pendeln bis Ende des Monats um die 20 Grad, zwischen dem 22. und 24. Juni droht gar ein Einbruch auf Werte um die 15 Grad. „Der erste meteorologische Sommermonat fällt so ein bisschen ins Wasser, fällt den kühlen Temperaturen zum Opfer“, vermeldet Jung.

In Sachsen morgen bis zu 29 Grad

Am heutigen Montag klettert das Quecksilber laut Deutschem Wetterdienst (DWD) für Sachsen auf 23 bis 27 Grad, örtlich sind Gewitter möglich. Morgen gibt es dann einen Temperatursprung nach oben: dann sind im Freistaat Werte von 26 bis 29 Grad drin.

Am Mittwoch und Donnerstag dann leichte Abkühlung bei Höchstwerten um die 26 Grad, meldet der DWD.

Hitze im Süden - und Tornados möglich

Derweil wird in Baden-Württemberg und Bayern diese Woche die 30-Grad-Marke geknackt, am Donnerstag steigen die Temperaturen dort auf bis zu 34 Grad – begleitet von teils heftigen Gewittern mit Starkregen und Hagel. „Auch Tornados könnten bei dieser Wetterlage auftreten“, gibt Dominik Jung zu bedenken. „Auf jeden Fall haben wir ein erhöhtes Potenzial für schwere Gewitter.“

Am Freitag könnte auch Sachsen über 30 Grad schaffen. Dann kracht’s jedoch auch ordentlich und die Gewitter lassen die drückende Wärme wieder verschwinden. Die kurze Hitzephase endet, am Samstag herrschen in Deutschland deutlich kühlere Temperaturen, dann bei 15 bis 23 Grad, so Jung. (phy)

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