Gute Nachricht für Unentschlossene: Die Ausbildung ist heute für alle Bereiche gleich – später wechseln ist möglich, wenn's nicht passt.
Gute Nachricht für Unentschlossene: Die Ausbildung ist heute für alle Bereiche gleich – später wechseln ist möglich, wenn's nicht passt. Bild: Bernd Thissen/dpa/dpa-tmn
Job & Karriere
Das sind die beliebtesten Arbeitsplätze für Pflegekräfte

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Pflegeheim, Krankenhaus oder ambulant? Wo Pflegekräfte am liebsten arbeiten – und worauf es bei der Auswahl ankommt.

Berlin.

Der Pflegeberuf ist vielseitig – so gibt es Pflegestellen in Krankenhäusern, Rehakliniken und noch vielen weiteren Einrichtungen. Einige davon sind allerdings deutlich beliebter als andere.

So liegen Pflegeheime an der Spitze der beliebtesten Arbeitsplätze für Pflegekräfte, wie eine Umfrage des Jobportals Pflegia zeigt. Fast jeder Dritte (etwa 31 Prozent) bevorzugt es, dort zu arbeiten. Dahinter folgen Krankenhäuser mit rund 24 Prozent. Auch die Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen zu Hause ist recht populär: Die ambulante Pflege belegt mit fast 19 Prozent den dritten Platz.

Viel Erfahrung vor Ort im Pflegeheim

Pflegeheime liegen vor allem bei älteren Arbeitnehmern höher im Kurs. So bevorzugen ungefähr 36 Prozent im Alter über 55 Pflegeheime, nur 20 Prozent wollen dann lieber im Krankenhaus arbeiten. Die Gründe sieht das Jobportal in den Arbeitsstrukturen in Pflegeheimen. Diese seien oft stabiler und planbarer. Der Job in Krankenhäusern sei durch mehr Belastung geprägt.

Welche Pflegeeinrichtung passt zu mir?

Für die Entscheidung ist hauptsächlich wichtig, an welchem Bereich man am meisten interessiert ist und was einem persönlich liegt, rät Anja Kathrin Hild, vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK). 

Wer etwa an Bereichen wie Geriatrie oder Demenzerkrankungen interessiert ist, für den eignet sich ein Job in der Langzeitpflege, also der stationären oder ambulanten Pflege. Wer hingegen eine akademische Karriere anstrebt, für den könnten, je nach Feld, Krankenhäuser der besser geeignete Arbeitsplatz sein.

Grundsätzlich sei die Ausbildung für die verschiedenen Pflegeeinrichtungen inzwischen identisch, so Hild. Wer also mit dem eigenen Arbeitsbereich unzufrieden ist, kann in einen anderen wechseln. (dpa)

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