A-Junioren des CFC steigen in die Bundesliga auf

Die A-Junioren des Chemnitzer FC haben eine kleine Sensation geschafft: Im Relegations-Rückspiel um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga bezwang das Team von Trainer Kay-Uwe Jendrossek den Eimsbütteler TV 5:1 nach Verlängerung und schaffte nach der 1:4-Hinspiel-Niederlage noch den Sprung ins Deutsche Fußball-Oberhaus.

Doch danach sah es im Sportforum Chemnitz zehn Minuten vor dem Abpfiff gar nicht aus. Es lief die 79. Minute, als für die A-Junioren des Chemnitzer FC das Rennen um den Aufstieg in die Bundesliga endgültig verloren schien. Die Gäste glichen zu diesem Zeitpunkt zum 1:1 aus und waren nach dem 4:1-Hinspielsieg klar im Vorteil. Doch der himmelblaue Fussballnachwuchs gab nicht auf und schaffte es, dem Spiel noch eine Wende zu geben.

Die Schützlinge von Trainer Kay-Uwe Jendrossek machten von Beginn an deutlich, dass sie die Mission Aufstieg noch nicht abgeschrieben hatten. Nach einer reichlichen Viertelstunde ging der CFC durch Ruben Neubauer in Führung und hatte danach noch einige Möglichkeiten auf 2:0 zu erhöhen.

Von Eimsbüttel kam bis zur Pause offensiv kaum etwas, wobei die Norddeutschen auch nicht im Zugzwang waren. Nach dem Seitenwechsel blieb Chemnitz zwar präsent, doch CFC-Torwart Daniel Hemicker musste nun den einen oder anderen Leistungsnachweis erbringen. Die Truppe von Jendrossek ließ es vor den Augen der 1. Chemnitzer Mannschaft, die vor der Abfahrt zum Freundschaftsspiel nach Pössneck das Duell verfolgte, zu keinem Zeitpunkt an Einsatzbereitschaft fehlen.

Dieser Wille war sicherlich auch die Grundlage dafür, dass der CFC-Nachwuchs es noch schaffte, in Summe beider Spiele auszugleichen. Erik Tallig vom Elfmeterpunkt (85.) und Simon Noah Roscher (88.) trafen zum 3:1. Das 4:1 in der fünften Minute der Nachspielzeit resultierte aus einem Eigentor der Gäste.

Im zweiten Abschnitt der Zugabe machten sich bei Spielern beider Mannschaften Verschleißerscheinungen bemerkbar, immer wieder mussten Spieler wegen Krämpfen behandelt werden. Doch dann feierten die fast 500 Zuschauer auf der Tribüne des Sportforums, als Felix Onischke das 5:1 markierte. "Wer das erste Spiel gesehen hat, hat wohl nicht mehr an uns gelaubt. Aber wie das meine Jungs durchgezogen haben, war für mich überwältigend", sagte Jendrossek nach der Partie. (kbe)

Bewertung des Artikels: Ø 5 Sterne bei 1 Bewertung
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...