Blickt frustriert zurück: Eintrachts Ex-Trainer Albert Riera.
Blickt frustriert zurück: Eintrachts Ex-Trainer Albert Riera. Bild: Florian Wiegand/dpa
1. Bundesliga
Ex-Trainer Riera klagt: Nur 20 Prozent seiner Power genutzt

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Albert Riera muss Eintracht Frankfurt verlassen. Was der Ex-Trainer zu seinem unfreiwilligen Abschied sagt.

Frankfurt/Main.

Der bei Eintracht Frankfurt gescheiterte Trainer Albert Riera hat in einer Abschiedsbotschaft beklagt, dass seine Fähigkeiten größtenteils nicht angenommen worden seien. Er gehe "in Frieden, aber traurig, weil ich weiß, dass ihr nur 20 % von Alberts Power genutzt habt", schrieb der Spanier auf Englisch bei X.

Der hessische Fußball-Bundesligist hatte sich nach gerade einmal dreieinhalb Monaten von Riera getrennt. Dabei hat der exzentrische Coach noch einen Vertrag bis Sommer 2028 bei der Eintracht. Er sprach von einem einvernehmlichen Ende der Zusammenarbeit. In den 14 Partien unter dem 44-Jährigen gab es vier Siege, fünf Remis und fünf Niederlagen. So verpassten die Frankfurter die Teilnahme am internationalen Geschäft. 

Riera: "In einem fremden Land"

"Ich gehe mit dem Gefühl, alles gegeben zu haben – in einem fremden Land, in dem ich noch nie zuvor gewesen bin, ohne meine Familie und mit vielen Nächten auf dem Trainingsplatz, in denen ich nachgedacht und nach Lösungen gesucht habe, wie wir gewinnen können", so Riera weiter. 

"Ich bedaure, dass ich während dieser Zeit mit vielen Problemen konfrontiert war. Und da uns allen im Verein bewusst war, dass es ohne Vorbereitungszeit und ohne Neuzugänge schwierig werden würde, war dies eine Herausforderung", ergänzte er. Die Frankfurter hatten sich allerdings in der Winterpause vor Rieras Amtsantritt im Februar verstärkt. (dpa)

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