Wird die Bundesliga auch irgendwann einen Namenssponsor haben? (Archivbild)
Wird die Bundesliga auch irgendwann einen Namenssponsor haben? (Archivbild) Bild: Harry Langer/dpa
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Namenssponsor für Bundesliga? So sieht die DFL das Tabuthema

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In Spanien, Frankreich und Italien sind Namenssponsoren für die erste Fußball-Liga bereits eingeführt. Was die Verantwortlichen in Deutschland zu der Perspektive sagen.

Frankfurt/Main.

Was in den anderen europäischen Spitzenligen längst Standard ist, wird in Deutschland so schnell nicht eingeführt werden. Die Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL) mit Steffen Merkel und Marc Lenz hat ausgeschlossen, dass die Fußball-Bundesliga zeitnah einen Namenssponsor bekommen wird.

"Es werden sämtliche Optionen in alle Richtungen diskutiert. Aber nein, das war keine Option für uns", sagte Lenz in einer Medienrunde zum Saisonabschluss in Frankfurt am Main. Die finanzstarke englische Premier League hat ihren Namenssponsor aus dem Bankenbereich wieder abgelegt. 

Watzke glaubt an Wachstum durch neuen Partner

Die Spitzenligen in Spanien, Italien und Frankreich hingegen tragen einen US-Videospielentwickler, einen Energiekonzern und eine Fast-Food-Kette in ihren jeweiligen Bezeichnungen. Konkret war Lenz gefragt worden, ob das Thema Namenssponsoring beim DFL-Deal mit dem deutschen Ausrüster Adidas ein Thema gewesen sei.

Der Ligaverband hatte im April mitgeteilt, mit dem Unternehmen aus dem fränkischen Herzogenaurach eine strategische Partnerschaft geschlossen zu haben. "Das Finanzierungsmodell bietet in gesamtwirtschaftlich dynamischen Zeiten eine wichtige Option, in das Wachstum der Bundesligen zu investieren", sagte Ligapräsident Hans-Joachim Watzke zu dem Deal. 

Die Vereinbarung sichert der DFL nach eigenen Angaben einen Investitionsrahmen von 100 Millionen Euro über ein Darlehen. (dpa)

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