Einige Nationalspieler beider Teams, darunter auch Felix Nmecha, beteten nach dem Spiel.
Einige Nationalspieler beider Teams, darunter auch Felix Nmecha, beteten nach dem Spiel. Bild: Christian Charisius/dpa
Fußball
Nmecha betet nach besonderem WM-Debüt: "Sehr dankbar"

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Felix Nmecha feiert beim 7:1 von Deutschland gegen Curaçao sein WM-Debüt. Nach dem Spiel hält er mit Teamkollege Jonathan Tah und Gegenspielern inne. Er erklärt, was es damit auf sich hat.

Houston.

Nach seinem besonderen WM-Debüt inklusive Tor beim 7:1-Sieg gegen Curaçao nahm sich Felix Nmecha Zeit für seinen Glauben. Arm in Arm mit Nationalteam-Kollege Jonathan Tah und mehreren Gegnern bildete der 25-Jährige auf dem Spielfeld einen Kreis.

"Wir sind im Spiel Gegner gegeneinander und dann nach dem Spiel sind wir alle Christen und wir sind Brüder", sagte er in der ARD. "Da haben wir einfach ein kleines Gebet zusammen gemacht, weil wir sind immer noch sehr dankbar."

Nmecha erläutert gemeinsames Beten

Nmecha, der am Sonntagabend das erste deutsche Tor erzielt hatte, erklärte: "Vom Ergebnis her ist es natürlich schön für uns, aber auch im Ganzen glauben wir alle, dass Jesus verherrlicht wird durch das Spiel. Deswegen sind wir zusammengekommen und haben zusammen gebetet."

Bei Instagram schrieb er nach dem Auftaktsieg zu Bildern vom Spiel: "Thank you Jesus!" Nmecha spricht öffentlich oft über seinen Glauben und persönliche Ansichten. 

In der Vergangenheit hatten seine Social-Media-Posts mehrfach auch Kritik ausgelöst. Einige BVB-Anhänger hatten sich 2023 gegen eine Verpflichtung Nmechas ausgesprochen, weil der Profi in den sozialen Medien Inhalte geteilt hatte, die als homophob und queerfeindlich ausgelegt worden waren. Nmecha hatte sich gegen die Vorwürfe gewehrt und betont, dass er weder homophob noch transphob sei. (dpa)

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