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Es läuft noch nicht rund bei den Niederlanden. Der letzte Test in der Heimat geht daneben. Grund zur Sorge?
Die WM-Stimmung in den Niederlanden hat rund eine Woche vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko einen Dämpfer bekommen. "Die niederländische Nationalmannschaft besteigt das Flugzeug mit vor Scham geröteten Gesichtern nach ihrer Niederlage gegen Algerien", schrieb die Tageszeitung "De Telegraaf" nach dem 0:1 gegen den WM-Teilnehmer aus Afrika.
Nach der Pleite der Elftal in Rotterdam geht es für die Mannschaft von Bondscoach Ronald Koeman heute in die USA, wo in New York noch gegen Usbekistan getestet wird. Ihr Quartier beziehen die Niederlande dann in Kansas City. In der Gruppe F geht es für das Oranje-Team gegen Japan, Schweden und Tunesien.
Sorgen um zweiten Anzug
Gegen Algerien zeigten die Gastgeber vor der Pause mit der vermeintlichen WM-Startelf eine gute Leistung, vergaben aber Chancen in Serie. Nach der Pause enttäuschte der Europameister von 1988 nach vielen Spielerwechseln und erlebte so einen "schmerzhaften Abend", wie das "Algemeen Dagblad" schrieb. Das Oranje-Team steige mit einem "kleinen Kater" ins Flugzeug Richtung USA.
Einer der wenigen Gewinner sei Denzel Dumfries gewesen. Der rechte Außenverteidiger fehlte gegen Algerien, weil er zum Medizincheck bei Real Madrid weilte. Die Königlichen wollen Dumfries unbedingt von Inter Mailand verpflichten. Sein Fehlen habe nicht kompensiert werden können, schrieb "De Telegraaf". "Alarmstufe eins bei der niederländischen Mannschaft, wenn Koeman bei der WM nicht über seine erste Wahl verfügen kann." (dpa)





