Fördergeld da - Rodewisch kann planen

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Rodewisch/Dresden. Die Stadt Rodewisch kann die Planungen für den Neubau des Busdrehkreuzes im Zentrum wieder aufnehmen. Dies, nachdem Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) am Donnerstag den Förderbescheid an Bürgermeisterin Kerstin Schöniger (CDU) übergeben hat. 1,15 Millionen Euro gibt der Freistaat für den Neubau einer Mittelinsel mit acht Bussteigen, eine 66 Meter lange Überdachung, drei Behinderten- und zehn Fahrradstellplätze. Das entspricht 75 Prozent der förderfähigen Kosten. Den Planungsauftrag in Höhe von 80.000 Euro hatte der Stadtrat im September schon erteilt, unter der Auflage, dass er erst freigegeben wird, wenn der Förderbescheid da ist. "Mit Blick auf die noch einmal verschärften Klimaziele kommt Bussen und Bahnen eine entscheidende Rolle", hatte Dulig zur Übergabe laut Mitteilung des Ministeriums gesagt. Allerdings könnte die Stadt schon längst mit dem Bau fertig sein. Auf Druck der Landesregierung musste die Kommune die Kosten mehrfach reduzieren - die Folge: mehrere Jahre Verzögerung. Aktuell sind die Kosten mit 1,4 Millionen Euro veranschlagt, ursprünglich waren es rund zwei Millionen. Laut Schöniger soll im Dezember ausgeschrieben werden und zu 2022 gebaut werden.

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