In Steinberg leuchten im Advent Schwibbögen

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Schmuck soll erstrahlen - Gemeinde möchte an anderer Stelle sparen

Steinberg.

Im Gemeindeamt werden auch in diesem Jahr während der Adventszeit die Schwibbögen leuchten. Zwar habe sich die Gemeinde für einige Maßnahmen zum Stromsparen entscheiden. Der Verzicht auf Weihnachtsbeleuchtung gehöre aber nicht dazu, erklärte Bürgermeister Andreas Gruner (CDU) während der jüngsten Sitzung des Rates.

Er hatte ausgerechnet, dass die Schwibbögen an den Fenstern des Gemeindeamtes bei einer Leuchtzeit von sieben Stunden an 35 Tagen etwa Kosten von 35 Euro verursachen und damit weder Stromfresser seien noch hohe Kosten verursachen. "Im Advent gehört das zu", erklärte Gruner. Auch von dem Vorschlag der Deutschen Umweltstiftung nur einen Weihnachtsbaum pro Ort aufzustellen, hält Gruner nichts. "Das machen wir nicht. Diese Entscheidung, kann man uns überlassen", zeigte Gruner die Grenzen auf.

Energie will die Gemeinde sparen, indem die Warmwasserspeicher auf den Toiletten kalt bleiben. Die Wernesgrüner Turnhalle bleibe kalt, so wie eigentlich schon immer. Auch die Duschen werden die Sportler nicht benutzen. Bei der Absenkung der Raumtemperatur in der Rothenkirchener Turnhalle solle der gesunde Menschenverstand walten. Dort treiben die Schulkinder Sport. Frieren sollen sie dabei nicht. Die Kirchen werden zurzeit nicht mehr angeleuchtet.

Um Energieeinsparungen in den Sportlerheimen der Ortsteile kümmern sich die jeweiligen Sportvereine in eigener Regie, erklärte Gruner. Die Natriumdampflampen der Straßenbeleuchtung habe die Gemeinde bereits um 70 Prozent herunter geregelt. "Wir haben auch schon vor der Energiekrise Strom gespart und auf die Kosten geachtet, so dass es jetzt nicht mehr allzu viel zu tun gibt", erklärt dazu der Bürgermeister. Auf die komplette Straßenbeleuchtung wolle die Gemeinde aus Sicherheitsgründen nicht verzichten. Die knappe Hälfte der Straßenbeleuchtung sei zudem bereits auf sparsame LED-Lampen umgerüstet. "Entsprechend den uns zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel setzen wir diese Umrüstung sukzessiv fort", sagte Gruner.

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