Reumtengrün: OB-Kandidat stellt sich vor

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Jens Scharff setzt Tour durch Ortsteile fort

Reumtengrün/Auerbach .

Bei seiner Runde durch Auerbachs Ortschaften ist Jens Scharff am Dienstagabend im Ortschaftsrat Reumtengrün zu Gast gewesen. Der 53-jährige Auerbacher, der im Juni 2022 als Oberbürgermeister kandidieren möchte, nutzte die Gelegenheit, sich vorzustellen und nachzufragen, welche Wünsche die Reumtengrüner an einen OB-Kandidaten haben.

Jürgen Reißmann gab Scharff mit auf den Weg, als Chef des Rathauses sollte ein OB darauf hinwirken, dass sich dessen Mitarbeiter als Dienstleister für den Bürger verstehen. Da sehe er in Auerbach Defizite. Eine Erfahrung, die er teile, erwiderte Scharff - und deshalb auch Reißmanns Position. Ortsvorsteher Uwe Ebert sieht auf Auerbach, und damit die Ortschaften, finanziell schwierige Zeiten zukommen. Deshalb wollte er wissen, wie sich das Niveau der Unterstützung für Ortschaften und Vereine sowie bei Investitionen finanzieren lasse. Scharff, der in Auerbach als Banker arbeitet sowie dem Stadtmarketingverein und einem Sportverein vorsteht, möchte seine Expertise aus der Wirtschaft einbringen und mit der Ansiedelung von Firmen die Steuer- und Finanzkraft der Stadt stärken. Dabei sollte mit Nachbarkommunen kooperiert werden, verwies er auf die von Treuen betriebene Erweiterung des Gewerbegebietes Eich, das an Rebesgrün und damit Auerbach grenzt.

Wie der OB-Kandidat in spé die Zusammenarbeit der Göltzschtalkommunen sehe, wollte Olaf Schädlich wissen. Scharff sprach sich für mehr Kooperation aus und nannte als Beispiel die Digitalisierung der Verwaltung. Zusammenarbeit und Zentralisierung dürften aber nicht zulasten der Bürger gehen. Ein Göltzschtalstadt stehe aktuell nicht auf der Tagesordnung.

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