Der Oelsnitzer Oberbürgermeister Mario Horn (CDU) steht aufgrund seiner Amtsführung einmal mehr in der Kritik. KommentarWann es für den OB eng wirdVon Tino BeyerEine Mehrheit im Oelsnitzer Stadtrat will nicht länger mit OB Mario Horn (CDU) zusammenarbeiten. Das ist die Nachricht, die unabhängig vom Ausgang der Abstimmung am 30. November steht. 12 von 22 Abgeordneten haben den Antrag auf die Sondersitzung unterschrieben. Gleichwohl: Es wäre eine faustdicke Überraschung, sollte der Antrag tatsächlich durchkommen.Mancher dürfte von der Schärfe der Auseinandersetzung überrascht sein. Denn lauten Streit auf offener Bühne wie seinerzeit in Mühlental gab es in Oelsnitz nie. Doch hinter den Kulissen rumort es schon seit Jahren. Immer wieder wurde Kritik an Mario Horns Amtsführung laut. Als Persönlichkeit ist er den Aufgaben eines Oberbürgermeisters, der in diesen schwierigen Zeiten eine Lokomotive sein muss, zu oft nicht gewachsen.Nun sind es vor allem FOB und AfD, die den Weg der Abwahl forcieren. Doch es ist offenbar zu kurz gesprungen, dies unter den üblichen politischen Scharmützeln abzutun. Auch Teile der Stadtverwaltung sollen sich von ihrem Chef abgewandt haben. Und an dieser Stelle wird es für Oelsnitz brandgefährlich. Denn es sind vor allem gestandene Mitarbeiter und fähige Amtsleiter, die in Oelsnitz den Karren ziehen. Nicht vergessen ist das Jahr 2017, als Hauptamt und Kämmerei zeitweise führungslos waren und die Verwaltung beinahe zu taumeln schien.Sollten von den Leistungsträgern tatsächlich Mitarbeiter wegen des OB abwandern oder es vorhaben - wie mancher im Oelsnitzer Politikbetrieb hinter vorgehaltener Hand raunt -, dann wird es für Mario Horn eng. Denn Durchhänger wie 2017 kann sich eine Stadt in Krisenzeiten wie dieser nicht nochmal leisten.
Der Oelsnitzer Oberbürgermeister Mario Horn (CDU) steht aufgrund seiner Amtsführung einmal mehr in der Kritik. KommentarWann es für den OB eng wirdVon Tino BeyerEine Mehrheit im Oelsnitzer Stadtrat will nicht länger mit OB Mario Horn (CDU) zusammenarbeiten. Das ist die Nachricht, die unabhängig vom Ausgang der Abstimmung am 30. November steht. 12 von 22 Abgeordneten haben den Antrag auf die Sondersitzung unterschrieben. Gleichwohl: Es wäre eine faustdicke Überraschung, sollte der Antrag tatsächlich durchkommen.Mancher dürfte von der Schärfe der Auseinandersetzung überrascht sein. Denn lauten Streit auf offener Bühne wie seinerzeit in Mühlental gab es in Oelsnitz nie. Doch hinter den Kulissen rumort es schon seit Jahren. Immer wieder wurde Kritik an Mario Horns Amtsführung laut. Als Persönlichkeit ist er den Aufgaben eines Oberbürgermeisters, der in diesen schwierigen Zeiten eine Lokomotive sein muss, zu oft nicht gewachsen.Nun sind es vor allem FOB und AfD, die den Weg der Abwahl forcieren. Doch es ist offenbar zu kurz gesprungen, dies unter den üblichen politischen Scharmützeln abzutun. Auch Teile der Stadtverwaltung sollen sich von ihrem Chef abgewandt haben. Und an dieser Stelle wird es für Oelsnitz brandgefährlich. Denn es sind vor allem gestandene Mitarbeiter und fähige Amtsleiter, die in Oelsnitz den Karren ziehen. Nicht vergessen ist das Jahr 2017, als Hauptamt und Kämmerei zeitweise führungslos waren und die Verwaltung beinahe zu taumeln schien.Sollten von den Leistungsträgern tatsächlich Mitarbeiter wegen des OB abwandern oder es vorhaben - wie mancher im Oelsnitzer Politikbetrieb hinter vorgehaltener Hand raunt -, dann wird es für Mario Horn eng. Denn Durchhänger wie 2017 kann sich eine Stadt in Krisenzeiten wie dieser nicht nochmal leisten. Bild: Eckhard Sommer
Oberes Vogtland
Abwahlverfahren gegen den Oelsnitzer Oberbürgermeister Horn: Stadtrat macht ernst

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Am 30. November stimmt das Oelsnitzer Stadtparlament darüber ab, ob die Bürger zur Abwahl von Oberbürgermeister Mario Horn (CDU) an die Wahlurne gerufen werden. Was sind die Hintergründe und wie hoch die Hürden?

Oelsnitz. Paukenschlag in Oelsnitz: Am 30. November, 18 Uhr, trifft sich der Stadtrat zur einer Sondersitzung. Einziger Tagesordnungspunkt ist die Abstimmung über ein Abwahlverfahren gegen OB Mario Horn (CDU). Das bestätige Vize-Oberbürgermeister René Buze (FOB) auf Anfrage der "Freien Presse". Als erster Stellvertreter ist Buze für das...
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