Festspiel-Auftakt mit Oper von Rossini

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Unter dem Motto "Die Weisen der Elster" stehen die 22. Chursächsischen Festspiele in Bad Elster. Damit starten die Chursachsen in die neue Spielzeit.

Mit der Aufführung von Gioacchino Rossinis Oper "Die Italienerin in Algier" wurden am Freitag die 22. Chursächsischen Festspiele eröffnet.

In seiner Festrede würdigte Hansjörg König als Aufsichtsratsvorsitzender der Sächsischen Staatsbäder GmbH Bad Elster einen Ort, in dem die Qualität des Kulturangebotes in der Region unterstützt und geprägt wird. Er nannte ihn ein lebendiges Herz der Kultur, das dank des Publikums selbst in diesen schwierigen Zeiten schlägt. Eindrucksvoll war das auch am Freitag war im König-Albert-Theater zu erleben.

Das Publikum feierte mit der Aufführung von Gioacchino Rossinis komischer Oper "Die Italienerin in Algier" die stimmungsvolle Eröffnung der Festspiele, die in diesem Jahr unter dem Motto "Die Weisen der Elster" stehen. Was mehr ist als ein Ausdruck für Musik, denn die Weiße Elster wird als Flusslandschaft im Zeitraum von 2020 bis 2023 besonders gewürdigt. Der Fluss war Namensgeber für Bad Elster, hat dem Ort zum Aufstieg verholfen, steht für die Symbiose von Natur, Kultur und Gesundheit. Überdies widerspiegelt das Motto die seit vielen Jahren gelungene und fruchtbare kulturelle Kooperation zwischen dem Vogtland und Böhmen. Am Freitag gab das Ensemble des J. K. Tyl Theater Plzen/Pilsen im König-Albert-Theater in der Regie von Jakub Hlinenský erneut ein Gastspiel, dirigiert von Generalmusikdirektor Florian Merz.

Die Oper ist ein Wechselspiel der Gefühle, das um 1810 in Algier spielt. Bey Mustafa (Pavel Lecka) will seine Frau Elvira (Zuzana Koš Kopikrovál) loswerden, sie seinem italienischen Sklaven Lindoro (Tomáš Korinek) zuführen, sehnt sich als Ersatz nach einer Italienerin. Als die verführerische Isabella (Jana Piorecká) in Algier eintrifft, ist er ihr sofort verfallen. Die aber ist in Lindoro verliebt. Gemeinsam gelingt es ihnen, Mustafa hinters Licht zu führen, und sie flüchten nach Italien. Mustafa bleibt zurück, ergibt sich seinem Schicksal.

Eine gelungene Aufführung, vom Publikum honoriert mit viel Beifall.

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