Bauunternehmer geht Steuerfahndern ins Netz

Plauen.

Ein Plauener Bauunternehmer ist vom Amtsgericht Chemnitz verurteilt worden, weil er für Angestellte jahrelang keine Sozialabgaben gezahlt hat. Wie das Hauptzollamt Erfurt mitteilte, hat der 49-jährige Mann in 83 Fällen Arbeitsentgelt vorenthalten und veruntreut. Den Sozialkassen entstand dabei ein Schaden in Höhe von 320.000 Euro. Ermittler der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Plauen des Hauptzollamts Erfurt kamen ihm jedoch auf die Schliche. Bereits Ende Juli wurde der Unternehmer vom Gericht zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt, die aber zur Bewährung ausgesetzt wurde. Darüber hinaus muss er 10.000 Euro an zwei gemeinnützige Organisationen im Freistaat  zahlen. Von Dezember 2008 bis Oktober 2015 hatte der Plauener mehrere Arbeitnehmer beschäftigt, ohne diese ordnungsgemäß bei den Sozialkassen anzumelden. Infolgedessen führte er in diesem Zeitraum für diese keine Beiträge zur Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung ab. (em)

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