Demo: Umweltschützer setzen in Plauen wieder auf grüne Themen

Die Aktivisten der Bewegung Fridays for Future zogen am Freitagnachmittag durchs Stadtzentrum. In wenigen Wochen ist eine besondere, nachhaltige Aktion geplant.

Plauen.

Rund 40 vor allem junge Aktivisten der Bewegung Fridays for Future sind am Freitagnachmittag mit einer Demonstration auf dem Plauener Theaterplatz ins neue Jahr gestartet. Sie wollen weiter für eine bessere Klima- und Umweltpolitik kämpfen, so Mitorganisatorin Jelena Wardezki. Obwohl man schon über acht Monate auf die Straße gehe, habe sich "signifikant noch nichts geändert", sagt die Zwölftklässlerin. Laut Mitstreiterin Lea-Sophie Gauglitz würden derzeit Forderungen für den Plauener Stadtrat ausgearbeitet. Zur Demo waren auch Schüler aus Zwickau angereist. Seit Anfang April vergangenen Jahres macht sich Fridays for Future in Plauen auf vielfältige Weise für grüne Themen stark. Das Besondere: Von Beginn an wird außerhalb des Unterrichts demonstriert. Am 31. Januar, Freitag in drei Wochen, wird's wieder nachhaltig: Dann ist eine Kleidertausch-Party geplant. Ort und Uhrzeit stehen noch nicht fest. (sasch)


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3Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    2
    Einspruch
    11.01.2020

    Wieder eine Aktivistin mehr, die hofft, dass andere was tun.Leider nur eine grüner möglich, Lesemuffel.

  • 5
    2
    Lesemuffel
    11.01.2020

    Könnte die AktivistIn Wardezki einmal präzisieren, was sich "signifikant" ändern soll? Vielleicht glaubt sie, die Klima Änderung per order mufti stoppen zu können und zwar sofort, gleich Freitagabend nach der Demo? Was hat sie selbst schon getan? Bäume gepflanzt? Kein Urlaub mehr in fernen Ländern? Abi-Abschluß-Feier in Plauen, keine Ausfahrt nach Paris? Physik Kl. 12 sollte da Antwort geben können, falls sie das Fach nicht abgewählt hat.

  • 4
    3
    Tauchsieder
    11.01.2020

    Tolles Bild, vor allen Dingen sehr Nachhaltig(siehe Smartphone). Gegen das Eine protestieren aber das Andere auf keinen Fall lassen. Smartphone – Klimakiller! Ca. eine Milliarde E-Mails/Whats App werden in Deutschland pro Tag geschrieben. Das macht etwa 1.000 Tonnen CO2 (1 E-Mail = 1 Gramm CO2). Wer täglich sich eine Stunde mit Videostreaming vergnügt z.B. Netflix, der könnte auch einen Kilometer mit dem Auto fahren – am Ende derselbe CO2-Ausstoß. Eine Google-Suchanfrage bringt es auf 0,2 Gramm CO2. Ist zwar nicht viel, multipliziert man dies mit den täglich etwa 3,45 Milliarden Suchanfragen – wow! Da sind solche Aktionen doch eher eine Lachnummer, aber auf keinen Fall nachhaltig.