Mehrfache Brandstiftung auf eigenem Bauernhof: Anklage gegen 39-jährigen Plauener

Plauen/Zwickau. Wegen fünffacher Brandstiftung hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 39-jährigen Mann aus Plauen erhoben. Vergangenen Herbst soll er mehrmals den Bauernhof angezündet haben, auf dem er mit seiner Familie lebt. In vier Fällen geht es dabei um schwere Brandstiftung, in einem um versuchte besonders schwere Brandstiftung. Die Anklage ging an die Große Strafkammer des Landgerichts Zwickau.

Der 39-Jährige sitzt seit Anfang November in Untersuchungshaft. Nach dem letzten Brand am 3. November hatte die Polizei ihn auf seinem Grundstück festgenommen. Der Mann ist einschlägig vorbestraft. Schon zwei Jahre zuvor war er deswegen zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Bereits damals war der Tatort der Hof, auf dem er lebt. Mehrere Gebäude brannten nieder.

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Einer der Brände, für die sich der Bäcker jetzt verantworten soll, passierte im November 2017 im Dachgeschoss einer Scheune.

Die durch zwei Brände aus dem Jahr 2015 vorgeschädigte Scheune wurde dabei vollständig zerstört. Bei der letzten Tat im November 2018 soll der Angeschuldigte versucht haben, das Löschen des Brandes zu verhindern, indem er nach einem Feuerwehrmann schlug. Der Angeschuldigte hat laut Staatsanwaltschaft kein Geständnis abgelegt. (manu)

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