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Mehrkosten bei Sanierung der Burgruine Elsterberg: Andere Stadtumbau-Projekte gestrichen

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Noch bis 2025 ist die finanzielle Förderung für den Stadtumbau in Elsterberg gesichert. Weil die Sanierung der Burgruine teurer wurde, müssen andere Vorhaben erstmal warten.

Elsterberg.

In der Sitzung des Bauausschusses der Stadt Elsterberg hat Anett Eisel vom Sanierungsträger WGS zum Stand der Städtebauförderung im Stadtumbaugebiet Elstertal gesprochen. "Wir sind auf der Zielgeraden", sagte sie zu der Förderung, die 2025 ausläuft.

Oberste Priorität habe die Generalsanierung der Burgruine. Da dort 250.000 Euro mehr benötigt werden, mussten andere Objekte gekürzt werden. Aus der Liste fielen die Neugestaltung des Gustav-Voigt-Platzes und die ehemalige Turnhalle am Hinteren Schlossberg. 2023 soll die Sanierung des Kirchplatzes und der Kirchentreppen beginnen. Für private Maßnahmen stehen kleinere Beträge zur Verfügung. Allerdings liegen hier aktuell keine Anträge vor. Insgesamt 510.000 Euro an Fördermitteln für 2023 sind bereits per Bescheid zugesagt. "Für den Fehlbetrag von 157.000 Euro werden wir im Januar einen neuen Antrag stellen", so Anett Eisel.

Stadtrat Karsten Zenner (GfE) bedauerte, dass es keine Arbeiten am Hinteren Schlossberg gibt. Er schlug vor, im Stadtrat über den Umgang mit dem Denkmalobjekt zu entscheiden. Diskutiert werden soll auch noch einmal über Abbruch oder Verbleib des Schornsteins in Coschütz. Am Ende ihrer Ausführungen wagte die WGS-Mitarbeiterin einen Blick in die Zukunft. Da in die aktuelle Gebietsförderung das Gebiet um den ehemaligen Bahnhof nicht einbezogen werden konnte, schlug sie vor, im Januar 2024 den Antrag für ein neues Fördergebiet zu stellen. "Wir müssten dafür die Konzeption 2023 schreiben", sagte sie. Zu dem Gebiet gehört auch der Parkplatz an der ehemaligen Lederfabrik. Die anwesenden Stadträte befürworteten diese Idee. Der Sanierungsträger soll für die Erarbeitung der Konzeption ein Angebot einreichen.

Laut Bürgermeister Axel Markert (SPD) soll die Generalsanierung der Burgruine im kommenden Jahr abgeschlossen werden.

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