Nikolay Cherinko (rechts) ist dankbar für die Unterstützung der Berufsfeuerwehr Plauen. Andreas Wagner überreichte dem Ukrainer 2,6 Tonnen Schläuche. Silvio Uhlig (links) wird die Güter nach Solotonoscha transportieren.
Nikolay Cherinko (rechts) ist dankbar für die Unterstützung der Berufsfeuerwehr Plauen. Andreas Wagner überreichte dem Ukrainer 2,6 Tonnen Schläuche. Silvio Uhlig (links) wird die Güter nach Solotonoscha transportieren. Bild: Ellen Liebner
Plauen
Neuer Hilfstransport aus Plauen startet in die Ukraine

Die Stadt Plauen und die ukrainische Stadt Solotonoscha sind seit vielen Jahren freundschaftlich miteinander verbunden. Jetzt startet der dritte Hilfstransport seit Ausbruch des Krieges in Richtung Zentralukraine.

Die Zeiten für die Ukrainer sind nach wie vor schwer, sagt Nikolay Cherinko. „Die Leute haben Stress.“ Der 62-Jährige sucht nach Worten, um die Situation in seiner Heimatstadt Solotonoscha zu beschreiben. Um die 6000 Binnenflüchtlinge seien seit Kriegsausbruch im Februar 2022 in die Stadt gekommen. „Die Schulen sind voll. Zudem sind...
Registrieren und testen.
Jetzt mit Ihrer Registrierung 1 Monat gratis testen und alle Beiträge lesen.
Schon Abonnent? Melden Sie sich mit ihren Zugangsdaten an.
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
Das könnte Sie auch interessieren
13.12.2025
3 min.
Bürgermeister aus dem Erzgebirge bekommt zum Weihnachtsmarkt ein kahles Bäumchen
Der Nikolaus übergab Bürgermeister André Oswald (l.) das kahle Bäumchen auf der Weihnachtsmarktbühne.
Johanngeorgenstadts Bürgermeister André Oswald hatte ungewöhnliche Gäste zum diesjährigen Schwibbogenfest eingeladen. Die brachten ihm ein besonderes Geschenk mit. Das wurde am Sonnabend überreicht.
Irmela Hennig
15:43 Uhr
1 min.
Terror in Sydney: Was wir wissen - und was nicht
Zunächst gab es keine offiziellen Angaben zu Toten und Verletzten.
Bei dem Angriff in der australischen Metropole Sydney handelt es sich offiziellen Angaben zufolge um einen Terrorakt, der sich gegen die jüdische Gemeinde richtete. Immer mehr Details werden bekannt.
10.10.2025
4 min.
Besuch im Erzgebirge: Erfahrungsaustausch zwischen Sperrmüll und Bioabfall
Gäste aus der Ukraine haben in dieser Woche unter anderem den Wertstoffhof Himmlisch Heer in Annaberg-Buchholz besucht. Er war aber nur eine Station ihres einwöchigen Besuchs.
In „einer Woche unter friedlichem Himmel“ sammeln kommunale Verantwortliche aus der Ukraine im Erzgebirge Erfahrungen für den Wiederaufbau ihres Landes. Darunter ein besonderer Gast.
Antje Flath
13.12.2025
6 min.
Lithium-Abbau: Schon 2026 könnten Arbeiten für größtes Bergwerk im sächsischen Erzgebirge beginnen
BMWE-Staatssekretär Stefan Rouenhoff (l.) und Zinnwald-Lithium-Chef Marko Uhlig im Bohrkern-Lager des Bergbauunternehmens. Rechts der Förderturm des früheren Arno-Lippmann-Schachts in Altenberg.
Ein Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums besucht die Zinnwald Lithium GmbH – und diskutiert vor der Tür mit aufgebrachten Bergbaugegnern.
Oliver Hach
15:45 Uhr
4 min.
2. Ringer-Bundesliga: WKG Markneukirchen/Gelenau trotz Führung chancenlos gegen erstarkten KSV Witten
Im Hinkampf jubelte Mihail Bradu über einen schnellen Schultersieg (Foto). Mit dem 13 kg schwereren Nico Brunner hatte der Moldawier im Rückkampf einen starken Gegner, gegen den der WKG-Ringer mit 3:1 gewann.
Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten gab es am Samstagabend in Witten. Kurz nach Wiederbeginn führten die Gäste aus dem Vogtland und dem Erzgebirge sogar, dann zog der Herbstmeister davon.
Jörg Richter
10.10.2025
4 min.
Plauener Wendeheld in neuer Mission im Erzgebirge unterwegs
Plauens Wendeheld Nikolay Cherinko (l.) holt sich Tipps für den Wiederaufbau in der Ukraine – unter anderem bei Marc Schwan im Erzgebirge.
Nikolay Cherinko hatte im Oktober 1989 maßgeblichen Anteil am friedlichen Wendeherbst in Plauen. Jetzt erlebt der einstige Offizier täglich Krieg in seiner Heimat. Trotzdem verfolgt er Aufbaupläne.
Antje Flath
Mehr Artikel