Wissenschaft
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Vor 400 Jahren begann der europäische Krieg auf deutschem Boden, der lange Zeit zum Trauma für die Menschen wurde. Gerade Sachsen, damals Kursachsen, wurde von Schlachten, Feldzügen und marodierenden Soldaten, aber auch von Hunger und Pest in einem Ausmaß zerstört, das heute kaum noch vorstellbar erscheint. Die "Freie Presse" begibt sich auf Spurensuche in der Region um Chemnitz, Dresden und Leipzig. Kaum eine Stadt oder ein Landstrich blieben von der Katastrophe verschont. Alles schon lange her? Es ist auch eine aktuelle Mahnung gegen Krieg, Elend und Zerstörung.
Sachsen gehörte im Laufe des Dreißigjährigen Krieges von 1618 bis 1648 zu den am meisten betroffenen Gebieten. Das Kurfürstentum hatte unter Feldschlachten, Belagerungen und Verwüstungen zu leiden. 1646 war der Krieg für Kur-sachsen mit dem Frieden von Eilenburg, der mit den Schweden geschlossen wurde, weitgehend vorbei.
Dabei hatte sich der...
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