St. Egidiens Bürgermeister Uwe Redlich (parteilos) hat zahlreiche Verfahren gegen Lichtenstein angestrengt – um die Interessen seiner Kommune zu schützen, wie er betont. Bernsdorfs Bürgermeisterin Roswitha Müller (FDP) hält es für falsch, den „Schwarzen Peter“ nur in Richtung Lichtenstein zu schieben.
St. Egidiens Bürgermeister Uwe Redlich (parteilos) hat zahlreiche Verfahren gegen Lichtenstein angestrengt – um die Interessen seiner Kommune zu schützen, wie er betont. Bernsdorfs Bürgermeisterin Roswitha Müller (FDP) hält es für falsch, den „Schwarzen Peter“ nur in Richtung Lichtenstein zu schieben. Bild: Andreas Kretschel
Hohenstein-Ernstthal
„Macht Schluss mit den Querelen!“: Bernsdorfs Bürgermeisterin kritisiert St. Egidien

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Roswitha Müller „platzt der Kragen“: Kurz vor ihrem Ausscheiden aus dem Amt äußert sie sich zum Dauer-Zoff in der Verwaltungsgemeinschaft. Und macht deutlich, wen sie für hauptverantwortlich hält. Ihr Amtskollege aus St. Egidien kontert.

Nur noch bis 31. Mai ist Roswitha Müller (FDP) ehrenamtliche Bürgermeisterin von Bernsdorf. Kurz vor Ende der Amtszeit ist ihr „der Kragen geplatzt“, wie sie selbst in einem Brief an die „Freie Presse“ formuliert. Anlass ist die Berichterstattung über den andauernden Konflikt zwischen Lichtenstein und St. Egidien. Der wirkt sich auch...
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Vor zwei Jahrzehnten wurde Uwe Redlich zum ersten Mal zum ehrenamtlichen Bürgermeister der Gemeinde gewählt, seitdem noch zweimal. Er bewältigt enorm viel Arbeit im Alleingang, führt eine Dauerfehde mit Lichtenstein. Was treibt ihn an?
Bernd Appel
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