Blaualgen: Gesundheitsamt rät vom Baden in der Koberbachtalsperre ab

Langenhessen.

Wegen einer Entwicklung von Blaualgen rät das Gesundheitsamt des Landkreises Zwickau derzeit vom Baden in der Koberbachtalsperre ab. 

Nach Angaben des Landratsamtes bestätigten Wasseruntersuchungen der Landestalsperrenverwaltung am 20. Juli und des Gesundheitsamtes am 23. Juli die Entwicklung von Blau- und Grünalgen. Gleichzeitig sei eine optische Verschlechterung des Badegewässers festgestellt worden. 

Das Strandbad an der Talsperre hat weiterhin für Erholungssuchende geöffnet. "Wir informieren die Gäste über die aktuelle Situation per Lautsprecherdurchsagen und Aushänge", sagte nach Erhalt der Information des Gesundheitsamtes die Geschäftsführerin der Sport und Freizeit GmbH, Ines von Müller. Parallel dazu würden die Gäste auf den Campingplätzen an der Talsperre über die aktuelle Situation informiert. Beide Einrichtungen werden von der Sport und Freizeit GmbH betrieben. Das Unternehmen will die Entwicklung in den kommenden Tagen abwarten und dann weitere Entscheidungen treffen.

Dem Gesundheitsamt zufolge kann das Verschlucken von Blaualgen zu Übelkeit, Durchfall und Erbrechen führen. Außerdem können sie Reizungen an Haut, Schleimhaut und Auge sowie zu Entzündungen und allergischen Reaktionen hervorrufen. Gefährdet sind insbesondere Kinder, ältere Menschen sowie Personen mit einem geschwächten Immunsystem. Auch Hunde sind demnach gefährdet. (umü/dha)

1Kommentare
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    BerndAusWerdau
    24.07.2020

    Wozu die Kober weiter aufwerten, wenn man nicht darin baden kann ? Ich fahre schon seit vielen Jahren genau aus diesem Grund nicht mehr dahin. Da nützt auch ein neues schönes Außengelände nichts ...