Polizist befreit Rehkitz aus Wasserbecken

Werdau.

Einen tierischen Einsatz haben am Mittwochmorgen Beamte aus dem Werdauer Polizeirevier geleistet. Ein Rehkitz war kurz nach 7 Uhr auf einem Privatgrundstück am Pleißenberg in ein Wasserbecken gefallen. Vermutlich wollte das Tier darin nur seinen Durst stillen, fiel dabei ins Wasser und kam nicht allein heraus.

"Meine Frau hat mich ganz aufgeregt angerufen und von dem Vorfall auf unserem Anwesen erzählt", sagt Hans-Ullrich Böttcher. Der Werdauer betreibt 20 Kilometer südlich von Hamburg eine kleine Glaserei, weilt aber noch regelmäßig in seiner Heimatstadt. "Ich habe in Werdau bei der Polizei angerufen. Die sind gleich ausgerückt, um das Kitz aus seiner unglücklichen Lage zu befreien", berichtet Hans-Ullrich Böttcher.

Kurze Zeit später meldete sich noch einmal Ingrid Böttcher bei ihrem Mann und berichtet von der geglückten Rettungsaktion. Nach Angaben der Polizei hatte ein 42-jähriger Beamter das Tier aus dem Wasserbecken befreit. Anschließend verschwand das unverletzte Rehkitz mit dem Muttertier im Wald. (umü/dha)

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