Wieder in Crimmitschau: Kristina Haut, ihre Tochter und ihr Mann A., der aus der Ukraine stammt, seine alte Heimat besuchte und als Mann im wehrpflichtigen Alter nicht wieder nach Sachsen zurückkehren durfte. Nun hat er es doch geschafft. Sein Gesicht fotografieren lassen will er nicht, deshalb trägt er eine Kapuze. Denn A. hat Angst um die ukrainische Verwandtschaft.
Wieder in Crimmitschau: Kristina Haut, ihre Tochter und ihr Mann A., der aus der Ukraine stammt, seine alte Heimat besuchte und als Mann im wehrpflichtigen Alter nicht wieder nach Sachsen zurückkehren durfte. Nun hat er es doch geschafft. Sein Gesicht fotografieren lassen will er nicht, deshalb trägt er eine Kapuze. Denn A. hat Angst um die ukrainische Verwandtschaft. Bild: Andreas Kretschel
Werdau
Ukrainer in Sachsen: Zwischen Angst und Hoffnung

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Zwei Frauen kämpfen um ihre Männer. Beide sind Ukrainer, beide leben schon lange in Deutschland, beide waren in ihrer Heimat bei Beerdigungen. Über die Verletzlichkeit des gewohnten Lebens.

Anna hat sechs Äpfel dabei, die sie gerade auf dem Markt gekauft hat. Vier will sie der Familie schenken, die jetzt wieder zusammen ist. Für jeden einen. Zwei schenkt sie mir, weil ich sie zu dieser Familie bringen werde. Wir fahren über die Autobahn, und Anna redet die ganze Zeit. Auf ihrem Schoß hält sie die kleine, rote Handtasche...
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