Wayne Rooney (l.) tritt gegen Fabio Capello nachFoto: IAN KINGTON (AFP)
Wayne Rooney tritt gegen Fabio Capello nach
Nach Kapitän Steven Gerrard hat auch Stürmerstar Wayne Rooney gegen den früheren Teammanager der englischen Fußball-Nationalmannschaft, Fabio Capello, nachgetreten. "Wir waren damals einfach lost in translation", sagte der 26-Jährige und bemühte damit ein inzwischen geflügeltes Wort für Verständigungsprobleme aufgrund von Sprachschwierigkeiten. "Wir wussten manchmal einfach nicht, was der Trainer von uns will", erklärte Rooney weiter: "Das ist jetzt bei Roy Hodgson zum Glück anders."
Der Italiener Capello war der zweite Ausländer auf dem Posten des englischen Nationaltrainers nach Sven-Göran Eriksson (Schweden) gewesen. Anfang Februar war er nach dem Streit um Kapitän John Terry, der nach Rassismus-Vorwürfen vom Verband abgesetzt worden war, zurückgetreten.
Gerrard, unter Capello fast eineinhalb Jahre nicht nominiert und unter Hogdson nun neuer Kapitän, hatte bereits kurz danach gelästert: "Sein Abgang wird keinen negativen Effekt haben. Im Gegenteil: Er könnte uns genau den Aufschwung geben, den wir brauchen."