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Sprachschule "Ernst Busch" bleibt vorerst erhalten

Eltern erleichtert: Aus für obere Klassenstufen auf 2025/26 verschoben

Von Michael Müller
erschienen am 07.06.2018

Der Kampf der Eltern hat sich offenbar gelohnt: Die Sprachheilschule "Ernst Busch" mit ihren derzeit rund 250 Schülern soll in ihrer bisherigen Form weitere acht Jahre Bestand haben. Ein entsprechender Kompromiss sei nach Gesprächen mit dem sächsischen Kultusministerium und dem derzeit für Schulen zuständigen Bürgermeister Sven Schulze erzielt worden, teilen die Chemnitzer Landtagsabgeordneten Ines Saborowski (CDU) und Jörg Vieweg (SPD) mit.

Zuletzt hatte den oberen Jahrgängen der zehnklassigen Förderschule bereits zum kommenden Schuljahr das schleichende Aus gedroht. Hintergrund waren Pläne der sächsischen Schulverwaltung, wonach es reine Förderschul-Klassen künftig nur noch bis zur Klassenstufe sechs geben soll - und nicht mehr bis zur 10. Klasse. Für die Jahre danach, einschließlich Haupt- und Realschulabschluss, sind sogenannte inklusive Klassen an den regulären Schulen vorgesehen gewesen.

Gegen diese Pläne, die nunmehr auf das Schuljahr 2025/26 verschoben wurden, hatten Eltern betroffener Schüler eine Petition auf den Weg gebracht, der sich fast 6000Unterzeichner anschlossen. Auch der Stadtrat unterstützte das Ansinnen. Die Eltern fürchten insbesondere, dass in den regulären Oberschulklassen Schüler mit Sprachstörungen nicht die nötige Aufmerksamkeit und Betreuung erhalten werden wie an der Sprachheilschule. "Viele von ihnen werden ausgegrenzt und gehänselt, darunter leiden oft auch die schulischen Leistungen", erläutert Simone Lippert, die Elternratsvorsitzende.

Ein von Elternvertretern maßgeblich mitentwickeltes Alternativkonzept sieht ein "Kompetenzzentrum Sprache" vor - mit je einer Sprachheilklasse pro Jahrgang für Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf einerseits sowie regulären Schulklassen andererseits. In diese sollen Schüler mit weniger schweren Sprechstörungen integriert werden. "Nun haben wir acht Jahre Zeit, um diesen Ansatz gesetzessicher zu machen", freut sich Simone Lippert. Als Vorzugsstandort für die Umsetzung gilt den Initiatoren die frühere Hans-Sager-Schule im Stadtteil Hutholz.

 
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