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Vogtland: Migranten in Lohn und Brot

Sachsenweit steht der Landkreis gut da

erschienen am 04.12.2017

Plauen. Die Vermittlung von Asylbewerbern in den Arbeitsmarkt klappt im Vogtlandkreis offenbar besser als im Rest des Freistaats. So die Einschätzung von Veronika Glitzner, Gleichstellungs-, Integrations- und Frauenbeauftragte des Landratsamts. Beim Bildungs- und Sozialausschuss der Stadt Plauen stellte sie Donnerstagabend die Arbeit ihrer Behörde vor. "Wir sind auf Rang eins in Sachsen, wenn es darum geht, Flüchtlinge in Arbeit zu bringen", so Glitzner. Die Vermittlungsquote liege bei 20,6Prozent, während sie deutschlandweit lediglich bei 15,2Prozent liege, in Sachsen sogar nur bei 13,5Prozent.

Ein Arbeitsplatz für Flüchtlinge ist für die Eingliederung insgesamt von großer Wichtigkeit, so die Einschätzung ihrer Mitarbeiterin Anett Gräf. "In dem Augenblick, in denen Flüchtlinge in Arbeit kommen, entwickeln sich ihre Deutschkenntnisse sprunghaft", so Gräf. Die meisten Asylbewerber seien außerdem sehr begierig darauf, einen Beruf zu ergreifen. Wobei es in diesem Punkt durchaus regionale Unterschiede gebe. So seien erfahrungsgemäß Syrer, die durch ihre Anerkennung als Flüchtlinge ohnehin eine gute Bleibeperspektive haben, nicht so engagiert wie Afghanen. Denn die könnten ihre Bleibeperspektive durch eine Arbeitsstelle deutlich verbessern.

Ein Problem bei der Jobsuche stellt aus Sicht von Integrationsbeauftragter Glitzner die fehlende Mobilität vieler Asylbewerber dar. "Gerade Zeitarbeitsfirmen stellen viele Flüchtlinge ein", so Glitzner. Da der Einsatzort oft wechsle, versuche man unter anderem, Fahrgemeinschaften zu bilden. (nie)

 
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Kommentare
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  • 04.12.2017
    18:16 Uhr

    voigtsberger: Nun stellt sich bei mir noch die Frage, von welcher Gruppe der Migranten sind die 20,6 % zu werten. Von den 2 % der Asylberechtigten nach § 16 des Grundgesetzes oder von den Schutzbedürftigen Kriegsflüchtlingen auf Zeit, von denen die Meisten laut Fr. Nahles SPD, den Arbeitsmarkt nur bedingt zur Verfügung stehe. Nach der Einschätzung der Politiker: "... das einige Jemanden kennen der lesen kann und einige kennen Jemanden der schreiben kann und der Rest kennt Jemanden der schreiben und lesen kann" und damit hat sich die Mär vom Facharbeiter, Arzt, Ingenieur und Bereicherer unserer Kultur auch erledigt. Deshalb gehören zu den Prozenten auch Zahlen, wer da von was 20,6 % sind! Alles andere ist "Augenwischerei" der zuständigen Behörden und deren Vertreter und die Medien hinterfragen solche Aussagen nicht, schade!

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  • 04.12.2017
    15:27 Uhr

    voigtsberger: Na super! Wie hoch wird da wohl die Quote bei unseren Arbeitslosen sein und ALG II Empfänger sind ja auch nicht alle Dauer-Hartzer und sind auf Arbeitssuche. Wo waren die Erfolgsmeldungen und die Mittel in den letzten Jahren, wenn es um unsere Schulverweigerer und Lehrstellenabbrecher ging, da wurde nur sanktioniert und nicht in die Gesellschaft integriert! Auch muss doch endlich einmal von der Politik klargestellt werden, das der Schutz auf Zeit für Flüchtlinge, schon längst eine Mär ist und die Flucht durch ganz Europa bis zu uns, schon längst als Migration auf ewig angesehen wird. Wenn es anders währe, müsste schon längst über die Rückkehr in die vielen befreiten Gebiete von Syrien und den Irak nachgedacht werden oder wer soll da den Wiederaufbau stemmen und können die vielen jungen Männer überhaupt zurück, da diese meist Fahnenflüchtige sind, wie einige in den Medien schon offen kund taten. Also wer wird da endlich einmal offen Stellung nehmen oder soll dies den Populisten überlassen werden?

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