Die Blätter fallen, Hasen werden gestohlen, Kunst wird beschlagnahmt und die Kuha geht dem Ende zu - in dieser fetzt-Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem Verlust.
Wir wissen erst, was wir hatten, wenn wir es verloren haben - wir fangen diesen Newsletter aus gegebenen Anlass mit einem Kalenderspruch an. Wie öde kann eine Verkehrsinsel sein, wenn von ihr ein goldener Hase auf pinkem Podest geklaut wurde! Wir haben ihn ja schon fast nicht mehr wahrgenommen, den Chemnitzer Straßenhasen, so vertraut war er uns seit Ostern geworden. Mit seinem unbekümmerten und freundlichen Wesen war sein Anblick unbewusst das eine oder andere mal bestimmt auch blutdrucksenkend für hysterische Autofahrer/innen. Aber nun ist er weg, der Hase, und er fehlt! Unsere Theorie zum Diebstahl findet ihr in diesem Newsletter.
Und dazu schöne, bunte, laute Veranstaltungstipps - vom Betonfestival bis zum Brückenrave. Und was lehrt uns unser Goldstraßenhase: Nehmt alles mit, solange ihr könnt - also nicht wörtlich im Sinne von Hasen klauen. Aber im Sinne von: Runter vom herbstkuscheligen Sofa, seht hin, was es gibt, nutzt die Angebote - das Ende der Kuha zieht am Horizont auf und hinterher jammern wieder alle beim Blick ins Programmbuch, was sie verpasst haben. Carpe diem, nutze den Tag! Noch so ein Kalenderspruch. Aber manchmal sind die gar nicht so doof.
Dieser Text ist eine Kostprobe aus dem aktuellen „fetzt.“-Newsletter.







