Chemnitz erinnert an Befreiung vor 75 Jahren

Chemnitz.

Mit Kranzniederlegungen auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof am Richterweg sowie am Mahnmal im Park der Opfer des Faschismus haben in Chemnitz Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und Vertreter fast aller Stadtratsfraktionen an die Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai 1945 erinnert und der Opfer des Zweiten Weltkriegs gedacht.

Wegen der Beschränkungen zur Eindämmung der Coronapandemie fand das Gedenken jeweils in kleinerem Rahmen statt als geplant. Ursprünglich hatte die Stadt den Tag der Befreiung mit Gästen aus den Partnerstädten Akron (USA), Lodz (Polen), Manchester (Großbritannien), Mulhouse (Frankreich), Usti nad Labem (Tschechien) und Wolgograd (Russland) begehen wollen. In einer an die Partnerstädte versandten Erklärung dankte die Oberbürgermeisterin für ihre Freundschaft. Diese sei angesichts des von Deutschland ausgegangenen millionenfachen Sterbens keine Selbstverständlichkeit. Den 8. Mai 1945 bezeichnete sie als Verpflichtung zu gemeinsamem verantwortlichen Handeln für Frieden, Demokratie und Respekt vor den Völkern. (micm)

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