In der aktuellen Newsletter-Ausgabe von „fetzt.“ wird viel gesprayt, geflucht und sich an Schlangen vorbeigedrängelt.
In meiner Wohnung löst sich die Tapete, darunter bröckelt alter Putz, an manchen Stellen ist etwas aufgemalt, ein Pandabär, dessen Skelett ich wie auf einer Röntgenaufnahme sehe. Und je mehr ich mich umschaue in meiner Wohnung, umso mehr Pandabären erscheinen an meinen Zimmerwänden. Derweil rauscht draußen vor dem Fenster ein Zug vorbei, der über und über mit Graffiti besprüht ist. Und von oben höre ich eine Stimme raunen: Mensch, ist Chemnitz cool geworden, da komme ich auch mal vorbei! Dann bin ich aufgewacht. Schweißgebadet. Wer will schon mehrere Pandabären in seiner Wohnung haben
Die sollen mal schön bei der Ibug bleiben. Was in der Kulturhauptstadt Europas zur Zeit noch so alles in Sachen Straßenkunst los ist, lest ihr in unserem Newsletter.
Dieser Text ist eine Kostprobe aus dem aktuellen „fetzt.“-Newsletter.







