Chemnitz
Sturmtief „Elli“ in Chemnitz: Gesperrte Straßen und nicht bediente Haltestellen

Das Wetter wirkt sich zunehmend auf den Chemnitzer Alltag aus. Erste Straßen sind nicht mehr befahrbar. Tierpark und Wildgatter bleiben geschlossen.

Chemnitz.

Der Busverkehr war am Freitagmorgen, als für hiesige Verhältnisse starke Schneefälle über Chemnitz niedergingen, am stärksten betroffen. Witterungsbedingt schafften es die Busse die steilen Anstiege wie die Kaßbergauffahrt, die Rudolf-Krahl-Straße und die Ammonstraße nicht hoch und mussten Umleitungen fahren. Dazu konnten mehrere Haltestellen nicht bedient werden.

Autofahrer bekamen die Einschränkungen vor allem am Harthauer Berg (B 95) in Richtung Erzgebirge zu spüren, wo sich mehrere Lkw festgefahren hatten. Außerdem wurden die Berbisdorfer Straße zwischen Bundesstraße 95 und Lerchenweg sowie die Kemtauer Straße zwischen Berbisdorf und Eibenberg voll gesperrt.

Bis zum Nachmittag zählte die Polizei für das Chemnitzer Stadtgebiet 20 witterungsbedingte Unfälle mit Blechschäden, Personen kamen dabei nicht zu Schaden.

Wegen des starken Schneefalls blieben auch der Tierpark Chemnitz und das Wildgatter Oberrabenstein am Freitag geschlossen. Der Schulbetrieb lief im Gegensatz zu Burgstädt und mehreren Orten im Erzgebirge normal weiter. Am Gymnasium Einsiedel, dessen Einzugsgebiet bis ins Erzgebirge reicht, fehlten einzelne Schüler. Laut Schulleitung waren es aber nur wenige, sodass der Unterricht wie geplant stattfand. (cma)

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