Margita Oehme schaut aus ihrem Küchenfenster. Dort hatte sie am 2. Juni eine große Rauchwolke gesehen, die Erinnerungen weckte.
Margita Oehme schaut aus ihrem Küchenfenster. Dort hatte sie am 2. Juni eine große Rauchwolke gesehen, die Erinnerungen weckte. Bild: Steffi Hofmann
Chemnitz
Warum der Gießereibrand bei einer Chemnitzerin ein Déjà-vu auslöste

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Als am 2. Juni die Fabrik an der Schönherrstraße in Flammen steht, kommen bei Margita Oehme schreckliche Erinnerungen hoch. 1959 brannte es am selben Standort schon einmal lichterloh.

Am frühen Abend des 2. Juni begann Margita Oehme ganz plötzlich zu husten. Sie schaltete zuerst das Radio ein, dann den Fernseher. Dort hörte und sah sie die Meldung über den Brand in der Gießerei. Als sie dann ihr Küchenfenster öffnete, um einen Blick in Richtung Schönherrfabrik zu werfen, konnte sie eine große dunkle Rauchwolke am...
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