Corona-Verstöße am Fichtelberg: 200 Platzverweise und 64 Anzeigen

Oberwiesenthal.

Bei Kontrollen zur Durchsetzung der sächsischen Corona-Regeln in Oberwiesenthal hat die Polizei am Sonntag insgesamt 64 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und zudem rund 200 Platzverweise ausgesprochen. 

Wie die Polizeidirektion Chemnitz am Montag mitteilte, standen bei den Kontrollen in Oberwiesenthal und Umgebung insbesondere die öffentlichen Parkplätze im Fokus der Beamten. Bereits am Vormittag habe man eine Vielzahl von Fahrzeugen und Personen angetroffen, die sich dort ohne triftige Gründe aufhielten. Diese seien des Ortes verwiesen worden. Zudem wurden an einer Kontrollstelle anreisende Fahrzeuge kontrolliert und zurückgewiesen, wenn die Insassen keinen triftigen Grund für ihren Aufenthalt nennen konnten. 

Am frühen Nachmittag verlagerte sich das Geschehen nach Polizeiangaben nach Hammerunterwiesenthal, woraufhin die Beamten auch dort entsprechende Kontrollen durchführten. Der Einsatz dauerte demnach bis in die späten Abendstunden an. An den Kontrollen waren insgesamt 33 Polizeibeamte beteiligt. 

Laut der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung, ist das Verlassen der Unterkunft ohne triftigen Grund bis zum 10. Januar untersagt. Als triftige Gründe zählen zum Beispiel Sport und Bewegung im Freien im Umkreis von 15 Kilometern der Unterkunft. Die Polizei wird die Einhaltung der Corona-Schutz-Verordnung nach eigenen Angaben auch in den kommenden Tagen weiter kontrollieren. 

Bei Kontrollen am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag in Oberwiesenthal hatte die Polizei mehr als 100 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Schutz-Verordnung ausgestellt. (dha)

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 15
    5
    uwe1963
    28.12.2020

    @Sächsin

    Ihr Kommentar passt irgendwie nicht so recht zum FP Artikel.

  • 38
    24
    MuellerF
    28.12.2020

    Platzverweise? Abschreckende Wirkung gegen wiederholtes Fehlverhalten an einem anderen Tag & Ort gleich NULL ! Die 60 Euro Bußgeld sind in der jetzigen Lage das Minimum! Ich würde ja eher 600 draus machen, dann hat der Spuk mal ein Ende!

  • 53
    27
    sächsin
    28.12.2020

    Zu jedem Silvester werden durch Böller und Raketen viele Euro im wahrsten Sinne des Wortes verpulvert . dieses Geld käme besser sozialen Zwecken zugute und gerade am Silvesterabend könnte man hier Gutes tun.
    abgesehen vom finanziellen Aspekt bin ich der Meinung, dass Tiere und viele, gerade ältere, Menschen geängstigt werden. ich selbst habe schon ungute Erlebnisse mit zu nahe gezündeten Böllern gehabt und möchte das auf keinen Fall wiederholt wissen.
    Ein drittes Argument gegen das Böllern ist der Brand-und Gesundheitsschutz.
    meine Meinung ist, dass man auch zukünftig auf Böller verzichten sollte.
    Wenn unbedingt nötig, könnte ein Ersatz ein zeitlich und örtlich begrenztes Feuerwerk sein. Wie das zu finanzieren wäre, darauf möchte ich hier nicht näher eingehen.

  • 42
    90
    Row
    28.12.2020

    Armes Deutschland wo sind wurde bloß hingekomnen?