Stimmen Sie ab: Welche Stadt hat den schönsten Weihnachtsbaum im Erzgebirge?

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Es gibt kaum einen Markt, den kein geschmücktes Exemplar ziert. In Form, Größe und Aussehen gibt es aber große Unterschiede. Wer ist am Tag der schönste? "Freie Presse" stellt sechs zur Wahl und ruft zur Abstimmung auf.

Erzgebirge.

Alle Jahre wieder stehen die Städte vor der gleichen schweren Entscheidung: Welcher Baum soll in der Adventszeit hell erleuchtet die Weihnachtsstimmung auf die Marktplätze bringen? Ohne die Weihnachtsmärkte stehen die Fichten und Tannen ohnehin besonders im Fokus.

Anders als im heimischen Wohnzimmer, in dem die schlechteste Seite des Baumes zur Wand gedreht wird, müssen die Exemplare auf den Plätzen von allen Seiten ansehnlich aussehen. Denn der Erzgebirger sparrt nicht mit Kritik. Schnell wird dann schon einmal von einer "Trauerweide" gesprochen.

Wobei häufig die Schönheit im Auge des Betrachters liegt. Soll der Baum gerade und schmal sein oder nach unten breiter werden, wie bei einem Kegel? Stehen die Äste zu dicht beieinander oder gibt es kahle Stellen? "Freie Presse" ruft deshalb zum Schönheitswettbewerb auf. Wer hat den schönsten Weihnachtsbaum im Erzgebirge? Sechs Exemplare stehen zur Wahl - neben Annaberg gehen Aue, Marienberg, Schwarzenberg, Stollberg und Zschopau ins Rennen. "Freie Presse"-Leser können bis Donnerstag, 14 Uhr, für ihren Favoriten abstimmen.

Bereits jetzt steht fest: Der größte Weihnachtsbaum von den Kandidaten steht in Annaberger. Das ist kein Zufall. Für den Weihnachtsmarkt ist vorgeschrieben, dass der Baum mindestens 22 Meter hoch sein muss, 25 Meter jedoch nicht überschreiten darf. Mit seinen 24 Metern liegt die Fichte im grünen Bereich. Um das Exemplar aus dem Waldstück zwischen Revier Kretscham-Rothensehma und Niederschlag im Forstrevier Neudorf zu holen, musste Fahrer Lutz Stengl eine besondere Leistung erbringen. Rund 1000 Meter fuhr er den auf 31 Meter angewachsenen und 5,60 Meter breiten Transport rückwärts aus dem Wald. Besonders aufpassen mussten Fahrer und Helfer in diesem Jahr auch in Stollberg, als der Baum durch die Herrenstraße fuhr. Dort hängt die Lichterkette in vier Meter Höhe. Damit sie nicht von den Ästen des Baumes zerrissen wird, musste sie von den Mitarbeitern zweimal darüber gehoben werden. Sie brauchten ohnehin gute Nerven, denn an diesem Tag hatte sich auch noch der Kran im Schlamm festgefahren. Auch in den anderen Städten meisterten die zuständigen Mitarbeiter das Aufstellen der Weihnachtsbäume. Alle Exemplare stehen schön gerade.

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