Wocheninzidenz mit wenig Aussagekraft

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:
Erzgebirge.

Angaben zur Sieben-Tage-Inzidenz im Erzgebirgskreis sind nach dem Osterwochenende kaum aussagefähig. Hatte das Robert-Koch-Institut noch am Freitag einen Wert von 642,6 vermeldet, lag dieser am Dienstag bei 337,1. Insgesamt haben sich bisher 126.024 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt, 1616 sind an oder mit Covid-19 verstorben. Zum ersten Mal seit den Anfängen der Pandemie haben die Gesundheitsbehörden mehrere Tage keine Meldungen zur Infektionslage veröffentlicht. Zum Turnus der Meldungen habe es eine Abstimmung zwischen dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) und den Gebietskörperschaften gegeben, bestätigte ein Landkreissprecher am Dienstag auf Anfrage. An Wochenenden und Feiertagen werde seit Ostern darauf verzichtet. Weil keine Meldungen aus den Gesundheitsämtern generiert werden, melde die Landesuntersuchungsanstalt auch nicht an das Robert-Koch-Institut (RKI). (ka/mb)

Das könnte Sie auch interessieren