Dreharbeiten für vierten Erzgebirgskrimi gestartet

Auch die Naturbühne Greifensteine dient als Kulisse für den Heimatkrimi, in dem auch die Sage von Stülpner Karl eine Rolle spielen wird.

Schneeberg/Greifensteine.

Wieder auf Mörderjagd ist ein TV-Team im Erzgebirge. In dieser Woche haben die Arbeiten für vierten Teil des ZDF-Erzgebirgskrimis begonnen. Der Arbeitstitel lautet "Tödliches Spiel". Wie der Sender berichtet, sollen die Dreharbeiten bis Mitte September dauern.

Gefilmt wird dafür erneut in Schneeberg, aber auch auf der Naturbühne Greifenstein und in der Umgebung. Wo genau das TV-Team in der Bergstadt unterwegs ist, ist aber nicht bekannt. Insgesamt seien 23 Drehtage für den Krimi geplant, sagt eine Sprecherin.

Die Handlung des Films rankt sich um einen Mord an einem Richter, der für seine harten Urteile bekannt ist, dann aber plötzlich in einem Jagdrevier von einer Kugel tödlich getroffen wird. Ins Visier der Ermittler geraten daraufhin ein Imker und eine Bio-Bäuerin, gegen die der Richter zuvor in einem Prozess geurteilt hatte. Weiter heißt es in der Ankündigung: Weil der Mord mit einem historischen Gewehr ausgeführt wurde, verbreitet sich das Gerücht, der legendäre Karl Stülpner, der sogenannte "Robin Hood des Erzgebirges", sei auferstanden. Das verfestigt sich, als ein Großbauer einem Anschlag zum Opfer fällt. Die Spur führt die Ermittler schließlich zu einer Theatergruppe.

Als Schauspieler für den Film verpflichtet wurden unter anderem Kai Scheve, Teresa Weißbach, Lara Mandoki, Adina Vetter und Adrian Topol. Wann der vierte Teil im Fernsehen läuft, ist noch nicht bekannt. "Irgendwann 2021", sagt eine Sprecherin. Das gilt auch für den dritten, bereits abgedrehten Teil  "Sterben statt erben". Dafür hatte unter anderem der Edelhof im Auer Ortsteil Alberoda als Kulisse gedient. (juef)

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