Kritik an Arbeit mit Architekturbüro

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:
Lößnitz.

Der Auftrag für die Überarbeitung eines Fördergebietskonzeptes hat im Lößnitzer Stadtrat für Kritik gesorgt. Das Konzept ist nötig, um weitere Fördermittel für die städtebauliche Erneuerung der Altstadt beantragen zu können. Der Auftrag sollte an ein Architekturbüro gehen, mit dem das Rathaus seit Jahren zusammenarbeitet. Stadtrat Andreas Voß (Fraktion Die Linke/SPD) monierte, das Büro reiche nur die Zuarbeiten der Hausbesitzer weiter, diese würden den Architekten alle nötigen Unterlagen vorlegen. Das Unternehmen erhalte dafür viel Geld. Voß forderte die Stadt daher auf, das neue Konzept selbst zu erstellen oder den Auftrag dafür auszuschreiben. Der Leiter des Bau- und Ordnungsamts, Frank Rother, entgegnete, dass die Stadt kein Geld für die Konzeptarbeit erhalte, wenn sie dies selbst macht. Bürgermeister Alexander Troll regte an, die Räte könnten sich grundsätzlich darüber austauschen, ob ein Wechsel des Büros möglich oder gewollt ist. Im aktuellen Fall stimmten die Stadträte der weiteren Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro aber zu. (irme)

...
Neu auf freiepresse.de
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.