Schönheides Bürgermeister muss sich wegen Untreue vor Gericht verantworten

Der Bürgermeister von Schönheide, Kai Wilhelm (parteilos), muss sich am kommenden Dienstag wegen Untreue vor dem Amtsgericht in Aue verantworten. Laut einem Gerichtssprecher wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor, zwischen Oktober 2013 und November 2017 eine auf dem Bauhofgelände der Gemeinde befindliche Garage unentgeltlich für private Zwecke genutzt zu haben. Außerdem soll er im Herbst 2013 für die Gemeinde einen Unimog gekauft und beim Begleichen der Rechnung 2800 Euro zu viel gezahlt haben. Diesen Betrag habe er nicht zurückgefordert, sondern dafür eine Schneefräse gekauft. Diese habe er nicht im Inventar der Gemeinde registrieren lassen, sondern sie in die von ihm privat genutzte Garage auf dem Bauhofgelände und später auf sein eigenes Grundstück gebracht. Wilhelm wurde im Dezember 2017 vom Landrat des Erzgebirgskreises vom Dienst beurlaubt. Vorangegangen waren Vorwürfe unter anderem von Gemeindemitarbeitern. (ike)

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